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Carl Zeiss stellt neueste Version des Cinemizer OLED mit Head-Tracking vor

11.03.2013 | 05:58 Uhr |

Auf der CeBIT in Hannover gibt es in diesem Jahr vielfältige Neuheiten für Technik-Interessierte. Dabei kommen auch Videospieler auf ihre Kosten, wie der Cinemizer OLED beweist.

Der Cinemizer OLED hatte bereits im letzten Jahr auf der CeBIT seinen Auftritt. Dort stellte die Firma Carl Zeiss die Multimedia-Brille zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vor. In diesem Jahr gab es das Gerät erneut mit einigen Neuerungen für Videospieler auf der Messe in Hannover zu sehen. Carl Zeiss möchte den Cinemizer OLED nicht mehr nur bei den Cineasten bewerben, sondern mit der neuen Head-Tracking-Funktion auch bei den technikaffinen Spielern landen.

Das Head-Tracking-System registriert die Bewegungen des Kopfes und setzt diese auf dem Bildschirm um. Dadurch lassen sich Kameraschwenks in Spielen einfach durch eine leichte Drehung des Kopfes umsetzen. Doch auch abseits dieser Funktion hat der Cinemizer OLED einiges zu bieten. Die beiden OLED-Bildschirme kommen mit einer Auflösung von 870 x 500 Bildpunkten daher. Das Bild soll ein Äquivalent zu einem 40-Zoll-Bildschirm mit einem Sitzabstand von zwei Metern darstellen.

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Spannend ist auch, dass an die Sehstärke der Benutzer gedacht wurde. An der Multimedia-Brille können Sehschwächen von -5 bis +2 Dioptrien ausgeglichen werden. Unterstützt wird auch Nvidia 3D Vision an PCs und Notebooks. Allerdings kann die Brille auch über HMDI an zahlreiche andere Endgeräte angeschlossen werden. Der Anschluss über einen analogen Videoausgang per Cinch ist ebenso möglich. Ab April soll der Cinemizer OLED verfügbar sein. Ganz billig ist die Anschaffung allerdings nicht. Rund 800 Euro müssen für die Brille voraussichtlich angelegt werden.

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