CPU

Technische Details zu Intels neuen Ivy-Bridge-Prozessoren

Donnerstag, 01.03.2012 | 17:36 von Michael Söldner
© intel.com
Chiphersteller Intel gibt Auskunft über die technischen Daten seiner im 22-Nanometer-Verfahren gefertigten Ivy-Bridge-Prozessoren.
Intel stellt bei seinen Ivy-Bridge-Prozessoren  auf das stromsparende 22-Nanometer-Fertigungsverfahren um und ändert im Rahmen dessen die Spezifikationen der Chips. Das neue Flaggschiff wird der Core i7-3770K, der über vier Kerne, 8 MB Cache und eine Taktung von 3,5 GHz verfügt. Die CPU beherrscht Hyperthreading und kann per Turbo Boost 2.0  sogar auf 3,9 GHz übertaktet werden. Bei der Grafikeinheit verlässt sich Intel wahlweise auf den Intel HD 4000 oder den langsameren HD 2500.

An der grundlegenden Benennung der CPUs ändert sich nichts: Nach der Bezeichnung i3, i5 oder i7 folgt eine vierstellige Zahl, die aufgrund der Generationsfolge mit einer 3 beginnt. Mehrere Chips enden mit einem T, K oder S.

Bei den Prozessoren für mobile Endgeräte setzt Intel künftig auf zwei bis vier Kerne. Der Cache reicht von 3 bis 6 MB, die Taktfrequenzen beginnen bei 1,7 GHz, das Spitzenmodell hat 3,0 GHz. Die mobilen Ivy-Bridge-CPUs nutzen als Grafikeinheit wahrscheinlich alle Intel HD 4000.

Durch die Fertigung im 22-Nanometer-Verfahren steigt die Rechenleistung auf gleicher Grundfläche deutlich an. Daneben kann auch der integrierte Grafikprozessor deutlich schneller arbeiten als in früheren CPU-Modellen, die noch im 32-Nanometer-Verfahren gefertigt wurde.

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