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CPU-Mini-Kühler entwickelt

14.03.2001 | 11:47 Uhr |

Forschern der University of California ist es jetzt gelungen einen Mini-Kühler zu entwickeln, der nur eine Größe von 40 Mikrometern aufweisen soll. Dabei kann der Kühler direkt auf der Siliziumschicht des Chips angebracht werden. Der Kühler selbst besteht dabei wie der Chip aus Silizium und soll eine Verringerung der Temperatur um bis zu 7 Grad Celsius ermöglichen.

Wissenschaftler der University of California haben einen Mini-Kühler entwickelt, mit dem den Temperaturproblemen moderner Computerchips effektiver entgegengewirkt werden könnte. Die Kühlelemente sollen dabei zusätzlich mit Kohlenstoff angereichert werden und somit eine bessere Ableitung der Prozessorwärme ermöglichen.

Nach Angaben der Wissenschaftler soll mit den neuen Kühler die Temperatur von CPUs um bis zu 7 Grad Celsius gesenkt werden können. Der Mini-Kühler soll nur 40 Mikrometer groß sein und direkt auf die Siliziumschicht des Computerchips aufgebracht werden. Dabei soll der Kühler ebenso wie der Chip aus Silizium bestehen.

Die Wissenschaftler wollen mit diesem thermoelektrischen Kühler insbesondere den so genannten "Hot Spots" auf den Computerchips entgegentreten. Als "Hot Spots" werden kleine Bereiche auf dem Chip bezeichnet, die eine höhere Temperatur aufweisen als das Umfeld.

Der neuen Kühltechnik werden von den Forschern selbst gute Chancen eingeräumt, da sich die Technik leicht in die bereits bestehenden Fertigungsprozesse integrieren lasse. (PC-WELT, 14.03.2001, lb)

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