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Vista Roundtable, DreamFlyer und Co.

11.01.2008 | 08:55 Uhr |

Microsoft lädt Journalisten zum Vista Roundtable, Messe-Babes signieren stundenlang Poster und Kalender, Sandisk verkündet neue Produktphilosophien und Messe-Hostessen erhalten kuriose Anweisungen - viel war los auf der Consumer Electronic Show (CES) 2008 in Las Vegas, zum Ausklang der Messe wollen wir Ihnen in einem CES-Spezial aufzeigen, was vor und hinter den Kulissen der Consumer Electronic Show passierte.

Filme schauen und miteinander chatten

Eine von mehreren Technologie-Demos am Stand von Toshiba nennt sich HD DVD Web Enabled Chat. Folgendes Szenario müssen Sie sich dazu vorstellen: Drei Nutzer (sie wohnen in unterschiedlichen Teilen der Welt) wollen sich zusammen einen Film anschauen und so wie man es in geselliger Runde von zuhause gewöhnt ist auch darüber unterhalten.

Alle drei verfügen über Set Top-Boxen, die ans Internet angeschlossen sind. Einer der Nutzer schickt nun eine Einladung an die anderen und macht seine Set Top-Box zum Host. Per Server werden die drei miteinander synchronisiert – so dass das Pausieren vom Host auch wirklich bei allen drei Geräten den Film an derselben Stelle stoppt. Egal ob beim Abspielen oder Pausieren, per Instant Messenger können sich die Nutzer dann unterhalten. Nutzer-Interaktion lautet das Zauberwort. Die Idee scheint im ersten Moment absurd, zeigt aber eindrucksvoll was die auf der CES vertretene Industrie in den nächsten Jahre mit antreiben wird.

Microsoft lädt zum Vista Roundtable

Windows Vista Partner Pavillon vor der Central Hall: Microsoft bietet Journalisten beim Vista Roundtable auf der CES die Möglichkeit, Vista näher kennen zu lernen. Einen Rundreise sozusagen durch die Geräte-Klassen und mit Vista verbundene Dienste. Zudem lässt sich das Unternehmen auch was die Zukunft angeht immer ein wenig in die Karten schauen.

Entgegen den Erwartungen sind aber nicht so sehr die Arbeiten oder der Release des Service Pack 1 für Vista als Schwerpunkt gesetzt, auch wenn fleißig an Vista SP1 gearbeitet wird. Während das Jahr 2007 in erster Linie durch den Launch von Vista geprägt wurde, will man das Jahr 2008 dazu nutzen, die Zusammenarbeit mit Partnern zu verstärken. Microsofts Ziel: Die ersten im Jahr 2007 vorgestellten Versionen von Geräten, die auf das OS abgestimmt waren, sollen durch neue Generationen ersetzt werden, die Präsenz von Vista-Produkten auf dem Markt erhöht werden. Und auch neue Geräte sollen hinzukommen, etwa Mini-Tastaturen ( Stichwort: Logitech diNovo Mini Tastatur )./

Beratungspersonal für Vista in Elektronikmärkten

Bei Microsoft stellt man auch Überlegungen darüber an, wie man dem Endkunden beim Kauf eines PCs oder Notebooks unter die Arme greifen kann. In Elektronikmärkten könnten so die Redmonder besondere Beratungsflächen eingeführt werden, wo in Sachen Vista und Office geschultes Personal den Kunden unter die Arme greift. Mit dem Aberverkauf der Geräte soll dieses Personal aber nichts zu tun haben. Es soll Kunden helfen, ihre Bedürfnisse (Textverarbeitung, Internet, Spiele, Videos, etc.) klar abzustecken und ein Verständnis für die jeweils dazu notwendige Technik und die Rechner aufbauen.

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