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PDA-großer Projektor für Handys und Notebooks

Der Display-Entwickler Microvision präsentiert auf der CES 2008 in Las Vegas einen PDA-großen Projektor für Handys, Digicams oder Notebooks. Das Gerät soll dem Nutzer ein besseres Surf- oder TV-Erlebnis verschaffen, ist leicht anzuschließen, wird über Batterien betrieben und ermöglicht eine Projektionsdiagonale von 2,50 Metern.

Auf der nächste Woche in Las Vegas beginnenden Consumer Electronics Show (CES) zeigt der Display-Entwickler Microvision der Öffentlichkeit einen Pico-Projektor mit dem Codenamen SHOW. Das Gerät ist kaum größer als ein handelsüblicher PDA und lässt sich dem Hersteller zufolge problemlos an Notebooks, Handys, Multimedia-Player und Digitalkameras anschließen.

Damit stellt Microvision erstmals ein Produkt vor, dass über die miniaturisierte PicoP-Display-Engine verfügt, die auf einer Zusammenarbeit aus Mikrospiegeln und Lasertechnologie basiert. Das Kernmodul ist nur 7 mm tief und ermöglicht je nach Abstand von der Projektionsfläche bei einer Auflösung von 848x480 Pixeln eine Bilddiagonale von 12 Zoll (30 cm) bis 100 Zoll (2,50 m). Über den Helligkeitswert macht der Hersteller keine Angaben.

Der Projektor wird mit Batterien betrieben, die Laufzeit beträgt laut Microvision rund 150 Minuten; lang genug also, um sich einen Film anzuschauen. Doch auch fürs Surfen im Internet oder die Wiedergabe von Fotos und PowerPoint-Präsentationen eignet sich das Gerät besser, als die derzeit üblichen QVGA-Displays.

Schon auf der CES 2007 stellte Microvision diese Technologie vor . Im Juli 2007 kündigte Motorola an, mit dem Unternehmen zusammenarbeiten zu wollen und den PicoP-Laser in seinen Handys zu verbauen . Bis dahin wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Erste Prototypen des SHOW werden dagegen im Frühjahr an ausgewählte Partner und OEM-Hersteller ausgeliefert, Serienprodukte sind laut Microvision im 2. Quartal 2008 im Handel zu erwarten.

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