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CES 2007: Vista-Ultimate-Notebook mit Zweit-Display

09.01.2007 | 09:16 Uhr |

Auf der CES in Las Vegas kündigte Toshiba das Portégé R400 an. Das nur rund 1700 Gramm leichte Sub-Notebook geizt nicht mit technischen Raffinessen.

Das Portégé R400 läuft mit Windows Vista Ultimate. Da die Ultimate-Edition die Tablet-PC-Funktionalität enthält, lässt sich das R400 auch per Stifteingabe bedienen und für handschriftliche Notizen nutzen – dazu kann man das 12-Zoll-Display umlegen und auf die Tastatur klappen (Convertible-Design).

Ein kleines OLED-Display (256 x 16 Pixel) in der vorderen Gehäuseleiste zeigt ähnlich wie bei einem Mobiltelefon auch bei geschlossenem Display-Deckel die Betreff-Zeilen eingehender Mails an, erinnert an Termine, dient als Uhr und Akkustandsanzeige. Dazu nutzt dieses sogenannte Toshiba Edge Display die von Microsoft entwickelte Active Notification Software, die zum Beispiel Direct Push unterstützt: Die Mails werden dann sofort direkt aufs Notebook geladen.

Neben WLAN (11abg) und Bluetooth verfügt das R400 über ein internes HSDPA-Mobilfunkmodul, das bereits eine maximale Downloadgeschwindigkeit von 3,6 MBit/s unterstützt.

Als Zubehör präsentierte Toshiba in Las Vegas einen kabellosen Port Replicator: Beim Anschluss an einen externen Monitor ist dann kein Kabel mehr zwischen Notebook und Display notwendig - bewegte Bilder werden per Wireless DVI über bis zu einen Meter Entfernung zwischen dem Portégé R400 und dem Monitor übertragen, der am Port Replicator angeschlossen ist. Auch weitere Peripherie lässt sich an den Port Replicator anschließen - die Übertragung zum Notebook erfolgt dann über die Funktechnik Ultra-Wide-Band (UWB).

Laut Toshiba soll das schwarz-weiße Gehäuse des Portégé R400 besonders widerstandsfähig und unempfindlich gegen Kratzer sein. Im Notebook arbeitet ein stromsparender Core Duo U2500 (Ultra-Low-Voltage, 1,2 GHz), 1 GB Arbeitsspeicher und eine 80 GB große Festplatte. Das Display ist außerdem mit der energie- und platzsparenden LED-Technik ausgestattet. Die im Chipsatz integrierte Grafikeinheit von Intel soll ausreichend Leistung bieten, um gleichzeitig Ultimate-Funktionen wie Aero und Dreamscene bewältigen zu können.

Das Portégé R400 soll Ende März 2007 auf den Markt kommen. Der endgültige Preis steht noch nicht fest - er dürfte bei rund 3000 Euro liegen.

Die PC-WELT ist für Sie vor Ort und berichtet direkt von der Messe.
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