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CES 2005: Wireless Jukebox von Philips

"Überall im Haus Musik hören" - mit dem Wireless Music Center WACS700 von Philips klappt das, und zwar ohne dass der Benutzer Kabel verlegen muss. Den Sound liefert ein Streaming-Server. Er konvertiert automatisch CDs in MP3-Files. Der User legt dazu einfach die CD in das Gerät ein. Das erledigt den Rest. Auf der Festplatte mit 40 GByte haben ungefähr 750 Musik-CDs Platz.

"Überall im Haus Musik hören" - mit dem Wireless Music Center WACS700 von Philips klappt das, und zwar ohne dass der Benutzer Kabel verlegen muss. Den Sound liefert ein Streaming-Server. Er konvertiert automatisch CDs in MP3-Files. Der User legt dazu einfach die CD in das Gerät ein. Das erledigt den Rest. Auf der Festplatte mit 40 GByte haben ungefähr 750 Musik-CDs Platz. Der Server verteilt die Songs an bis zu fünf Clients, so genannte Wireless Music Stations. Er nutzt dazu ein Wireless LAN auf Basis des Standards IEEE 802.11g mit einer Brutto-Datenrate von bis zu 54 MBit/s.

Mit dem Gerät kann der Nutzer in allen Räumen, in denen ein Client installiert ist, dieselben Lieder abspielen - etwa bei einer Feier. Außerdem hat er die Möglichkeit, die Songs auf jede beliebige Station umleiten, etwa wenn er von einem Zimmer in ein anderes wechselt. Dem System liegt eine Fernsteuerung bei, mit der sich der gewünschte Song auswählen oder die Lautstärke regeln lässt.

Das Wireless Music Center hat Zugang zur kostenlosen CDDB-Datenbank von Gracenote. In ihr sind Informationen zu den jeweiligen Titeln gespeichert. Sie werden auf dem Display des Servers oder der Clients angezeigt. Neben dem WLAN-Anschluss ist das Music Center mit einem drahtgebundenen Ethernet-Anschluss ausgestattet. Darüber können die Musikdateien des Music Center auf einem PC gesichert werden. Natürlich kann der Benutzer via Ethernet auch die Musiksammlung von seinem Rechner auf das Philips-System überspielen und darüber ausgeben.

Nach Angaben von Philips konfiguriert sich das Music Center weitgehend automatisch. Es seien dazu keine Spezialkenntnisse im "Networking" erforderlich. Das System wird voraussichtlich im Frühjahr auf den Markt kommen. Der Preis wird bei etwa 800 bis 900 Euro liegen.

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