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CES 2005: Portable Mediaplayer mal 3

Neben einer Vielzahl von asiatischen Nachbauten bekannter Mediaplayer-Konzepte sind uns auf der CES 2005 in Las Vegas drei besondere Konzepte aufgefallen.

Neben einer Vielzahl von asiatischen Nachbauten bekannter Mediaplayer-Konzepte sind uns auf der CES 2005 in Las Vegas drei besondere Konzepte aufgefallen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Erstens wäre da der VH-999 von Samsung zu nennen, der die übliche Displaygröße (3,5 Zoll) und Auflösung (320x240) bietet, aber sowohl in der Breite als auch Dicke angenehm zurückhaltender ist, als die Konkurrenz. Der fast quadratische Player spielt WMV-Videos und WMA/MP3-Audiodateien ab, hält bei ersteren drei und bei letzteren zwölf Stunden durch. Der VH-999 ist der erste Multimedia Player, den man sich wirklich in die Jackentasche stecken kann. Und er sieht gut aus!

Zweitens den Humax Personal Mobile Server, ein Mediaplayer, dessen Standardgrößen-Display drehbar ist. Wenn Sie das Display aufklappen, kommt eine Tastatur zum Vorschein -- allerdings sind die Tasten horizontal sehr knapp angeordnet, das Tippgefühl kann nicht als gut bezeichnet werden. Sie können das Display sowohl drehen als auch ganz umklappen, dann wird das Keyboard vollständig versteckt. Da das Gerät per Wireless LAN an Hotspots ins Internet kann, sollte es möglich sein (wir konnten es nicht ausprobieren), unterwegs auch Mails zu empfangen und zu schreiben.

Drittens: Der eigentlich von Mobinote angebotene DVX-Pod wurde auf der CES von Apek als "E2go MP 6500" vorgestellt. Der Player ist fast doppelt so groß wie herkömmliche Multimedia Player, hat dafür aber auch ein vergleichsweise riesiges Display und eine enorme Auflösung von 720x480 Bildpunkten, das ist DVD-Qualität. Der LC-Bildschirm zaubert leucht- und kontraststark tolle Bilder (im Foto leider nicht gut zu sehen). Die Bedienelemente wurden allesamt an den Gehäuseseiten angebracht. Der E2go spielt viele gängige Formate wie MPEG4 und DivX ab (mehrere Versionen), trotzdem haben User im Internet von häufigen Abspielproblemen bei heruntergeladenen DivX-Filmen berichtet. Mit dem DVX-Pod können Sie ohne Basisstation Fernseh- und Videosignale aufnehmen, allerdings gibt es keinerlei Programmierfunktionen, Sie dürfen die Aufnahme nur starten und manuell oder in 30-Minuten-Schritten wieder abbrechen. In Sachen Bildgröße und -qualität ist der DVX-Pod freilich nicht zu schlagen -- ein idealer Begleiter für Bahn- und Flugreisen. Per Internetbestellung lässt sich der rund 600 Euro teure Player auch in Europa bekommen (hier u.a. von Haupauge).

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