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CES 2005: Bill Gates Keynote

Keynote-Trouble. Pleiten, Pech und Pannen. Die Wireless-Diashow funktionierte nicht, der Internet-Anschluss war ebenfalls nicht verfügbar und bei der Präsentation der Xbox Live crashte doch tatsächlich das Programm und produzierte einen "Bluescreen of Death"...

Die Eröffnungsrede der CES hielt kein Geringerer als Bill Gates. Seine anderthalbstündige Rede blieb allerdings weniger wegen großartiger Ankündigungen in Erinnerungen, sondern mehr aufgrund mehrerer Pannen. Als Gates zum Thema Digitalfotografie sprach, funktionierte die Wireless-Diashow nicht. Der Internet-Anschluss funktionierte auf der Bühne auch nicht.

Und als Bill Gates gegen 19:55 Ortszeit die "neue" Multiplayer-Umgebung Xbox Live (in Wahrheit zwei Jahre alt) demonstrieren wollte, indem er ein Autorennen gegen Conan O'Brian fuhr, crashte doch tatsächlich das Programm und produzierte einen "Bluescreen of Death" (Memory error). Der Latenight-Talker war dann stellenweise auch etwas gemein zu Gates: "Wer hat eigentlich bei Microsoft was zu sagen?".

Eigentlich wollte Gates den "Digital Lifestyle" promoten. Dazu gehören in der Microsoft-Vision unter anderem TV per Internet, Kühlschränke und Uhren mit NET-framrwork-Anbindung ("SPOT" genannt) und Media2Go-Geräte. Letztere sollen standardisiert 4-Zoll-Displays und eine Festplatte haben, um unterwegs Fotos, Musik und Filme abspielen zu können. Vor allem aber soll die Digitale Neue Welt auf einfachste Weise zu bedienen sein -- das wurde aber von der Präsentation konterkariert.

Microsoft waren die Pannen übrigens so peinlich, dass der am Donnerstag noch abrufbare Lifestream der Keynote am Freitag von den Servern entfernt wurde.

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