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CD-ROM: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens

21.09.2006 | 17:17 Uhr |

Mit dem "Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens" hat Directmedia im Rahmen seiner digitalen Bibliothek einen weiteren Klassiker ins digitale Zeitalter gerettet. Die CD-ROM bietet eine kuriose Fülle von Informationen über abergläubische Vorstellungen, von denen viele mittlerweile vergessen sind, einige aber auch heute noch sensible Zeitgenossen unruhig werden lassen.

Der Aberglaube ist auch heute noch fester Bestandteil menschlichen Lebens. Gerade im Sport erfreut er sich vieler Anhänger: Denken wir doch nur an Trainer, die bei jedem Spiel die Jacke anziehen, die sie trugen, als ihre Mannschaft das erste Mal gewann. Oder die kuriose Sitte, einen Glückspfennig hinter dem Fußballtor zu vergraben.

Wer den Spuren des Aberglaubens mit wissenschaftlicher Akribie nachgehen will, dürfte mit der digitalen Ausgabe des "Handwörterbuchs des deutschen Aberglaubens" bestens bedient sein. Das gedruckte Original erschien zwischen 1927 und 1942 in zehn Bänden mit 8000 Seiten. Dementsprechend ist es zwar nicht mehr auf dem aktuellen Stand der volkskundlichen Forschung, doch als nahezu unerschöpfliches Schatzkästchen eignet sich die CD noch in jedem Fall. Zumal viele der darauf erfassten Varianten des Aberglaubens heute längst vergessen sind.

Für das "Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens" von Directmedia müssen Sie 75 Euro ausgeben.

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