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Manager lernen ungern online

15.01.2008 | 09:19 Uhr |

Obwohl Online-Lernangebote weitgehend etabliert sind, werden diese auf Management-Ebene bisher zu wenig als Instrument zur Weiterbildung genutzt. Das sagt eine Studie des Chartered Management Institute und des Centre for Applied Human Resource Research (CAHRR).

90 Prozent der befragten Manager haben Zugang zum Internet und schätzen am Online-Learning die Flexibilität, den schnellen Zugriff auf Informationen sowie die im Vergleich zur "klassischen" Weiterbildung geringen Kosten. Dennoch setzen sich E-Learning-Methoden auf den verschiedenen Management-Ebenen nur langsam durch.

Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten haben im vergangenen Jahr Online-Ressourcen genutzt, um sich weiterzubilden. Lediglich ein Fünftel der befragten Manager hat überdies an einem strukturierten E-Learning-Programm teilgenommen. Viele Manager betrachten Online-Angebote immer noch als zweitklassiges Training und stufen Weiterbildungsmaßnahmen außerhalb des Büros als höherwertig ein.

Etwa zwei Drittel verbringen 30 Minuten oder weniger damit, das Intranet, das Internet oder E-Learning-Unterlagen zu nutzen, um Aufgaben oder Probleme zu lösen. Vor allem Artikel und praktische Ratschläge werden von den Befragten als Online-Ressourcen gerne herangezogen, jedoch meist nur unregelmäßig genutzt.

Vor allem die fehlende persönliche Kommunikation, aber auch mangelnde Motivation stellen eine wesentliche Hürde bei der Nutzung von Online-Lernsystemen dar. Knapp die Hälfte der Befragten sieht die Abneigung gegen E-Learning im Verlust der menschlichen Note begründet. 72 Prozent würden weiterhin eine persönliche Kommunikation bevorzugen. (hk)

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