144934

C#-Wurm "kämpft" für Gleichberechtigung der Frauen

06.03.2002 | 12:01 Uhr |

Viren-Schreiben ist wie Hacken in der Regel eine Männerdomäne. Dies hat angeblich eine junge Frau derart gefuchst, dass sie beschloss, einen Wurm zu programmieren. Zumindest behauptet das "Gigabyte", die Autorin des "C#"-Wurms, der seit einigen Tagen bekannt ist. Die Malware-Programmiererin will mit dem neuen Wurm gegen Sexismus protestieren.

Viren-Schreiben ist wie Hacken in der Regel eine Männerdomäne. Dies hat angeblich eine junge Frau derart gefuchst, dass sie beschloss, einen Wurm zu programmieren. Zumindest behauptet das "Gigabyte", die Autorin des "C#"-Wurms, der seit einigen Tagen bekannt ist. Die Malware-Programmiererin will mit dem neuen Wurm gegen Sexismus protestieren.

Beim "C#-Wurm" alias "W32/Sharp-A" alias "WW32/Sharpei@mm" handelt es sich um ein "Proof of Concept", also um eine Machbarkeits-Studie, die beweist, dass ein Wurm in der Programmiersprache C# entwickelt werden kann. Die Malware kursiert derzeit allerdings nicht "in the Wild" und hat demzufolge noch keinen Schaden angerichtet, das Sicherheits-Unternehmen Sophos erhielt jedoch per Mail eine Kopie des Sharp-Wurms von dessen Urheberin. "C#" ist eine neue Programmiersprache von Microsoft, die für .NET-Plattformen entwickelt wurde. Das "#" wird im Englischen als "Sharp" gesprochen, daher der Name des Wurms.

0 Kommentare zu diesem Artikel
144934