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C & C Generals: Die offizielle Begründung für die Indizierung

26.02.2003 | 14:45 Uhr |

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) hat gestern in einem Eilverfahren das Echtzeitstrategiespiel "C&C Generals" auf den Index gesetzt. Die Indizierung ist ab dem 28. Februar gültig. PC-WELT hat bei der BPjS nachgehakt, um die Gründe der Indizierung zu erfahren.

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) hat gestern in einem Eilverfahren das Echtzeitstrategiespiel "C&C Generals" auf den Index gesetzt. Die Indizierung ist ab dem 28. Februar gültig. PC-WELT hat bei der BPjS nachgehakt, um die Gründe der Indizierung zu erfahren.

Der Spieler kann bei "C&C Generals" die Rolle einer von drei Parteien übernehmen. So kann er sich auf die Seite der USA, China und der GLA schlagen. Bei der GLA handelt es um eine fiktive Terrororganisation. Den Weltmächten ist diese Gruppierung technisch unterlegen und greift so zu Mitteln, die von anderen - realen - Terrororganisationen bekannt sein dürften. Unter anderem kommen dabei biologische und chemische Waffen sowie Selbstmord-Attentäter zum Zuge. Vor allem daran hat die BPjS auch Anstoß genommen.

"Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beantragt die Indizierung des obengenannten Spiels, da dessen Inhalt geeignet sei, Kinder und Jugendliche sozialethisch zu desorientieren", heißt es in der offiziellen Stellungnahme der BPjS. Weiter heißt es, dass das Spiel geeignet sei, um Kinder und Jugendliche "sittlich zu gefährden, da es Krieg verheerlicht und verharmlost."

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