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C&A integriert „Gefällt mir“-Display in Kleiderbügel

09.05.2012 | 10:51 Uhr |

Hose – 453 gefällt das, T-Shirt – 203 gefällt das, Bikini – 747 gefällt das. C&A-Kunden in ausgewählten Filialen bietet sich ein ungewohntes Bild.

Bei C&A werden Facebook-„Gefällt mir“-Angaben in einem kleinen Display im Kleiderbügel eingeblendet – zumindest in C&A-Filialen in Brasilien. Man kann somit sehen, wie vielen Menschen diese Hose oder jene Jacke gefällt. Die Anzeige soll Menschen bei der Kaufentscheidung helfen. Im Zweifelsfall könne man sich für die Kleidung entscheiden, die mehr Leuten gefällt, lässt ein Youtube-Clip schließen. Angeblich soll die Anzeige die Facebook-Likes in Echtzeit übertragen. In der Beliebtheit aufsteigende und absteigende Kleidung wäre also sofort sichtbar. C&A beschränke sich jedoch auf einige ausgewählte Kleidungsstücke, weil das Sortiment zu großen Teilen häufig wechselt.
 
Das Display blendet nichts weiter als eine maximal fünfstellige blaue Zahl ein. Auf den Fotos der C&A-Facebookseite ist die größte „Gefällt mir“-Zahl, die zu sehen ist, die 1.059. Die Kleiderbügel sind fest an einer Schiene angebracht, durch die vermutlich die Strom- und Datenkabel laufen. Grundsätzlich ist die Idee, Kleidung mit „Gefällt mir“-Angaben zu bewerben nicht neues. Bislang hat man die Umsetzung jedoch nur in Online-Shops gefunden.
 
Über die Qualität und Verarbeitung eines Kleidungsstücks dürfte das Display freilich wenig aussagen. Schließlich werden „Gefällt mir“-Klicks anhand von Fotos im Internet generiert. Außerdem mag das T-Shirt vielen nicht gefallen, Ihren Geschmack kann es aber trotzdem treffen. Insofern ist die „Gefällt mir“-Aktion von C&A Brasilien wohl eher als Marketing-Aktion zu sehen. Oder wie sehen Sie das? Würden 1.000 „Gefällt mir“s Ihre Kaufentscheidung beeinflussen? Verraten Sie uns Ihre Meinung im Kommentarfeld unter dem Artikel oder auf unserer Facebook-Seite !

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