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Burnout-Rate bei IT-Beschäftigten erreicht kritisches Niveau

27.03.2003 | 09:57 Uhr |

Einer Studie des Marktforschungsunternehmens "Meta Group" zufolge hat die Burnout-Rate bei Beschäftigten der IT-Branche ein kritisches Niveau erreicht. Demnach sorgen sich 71 Prozent der befragten IT-Manager über die Stimmung in ihren Unternehmen.

Einer Studie des Marktforschungsunternehmens "Meta Group" zufolge hat die Burnout-Rate bei Beschäftigten der IT-Branche ein kritisches Niveau erreicht. Demnach sorgen sich 71 Prozent der befragten IT-Manager über die Stimmung in ihren Unternehmen.

Schlechte Mitarbeitermotivation habe, so die Studie, direkten Einfluss auf das Unternehmen. Sie könne zu niedriger Produktivität und weniger Shareholder Value führen und sich letztlich negativ auf den Umsatz der Firma auswirken.

"Das Arbeiten in dieser anhaltenden Rezession mit Budgetkürzungen im ganzen Unternehmen, Entlassungen und allgemeiner Unsicherheit des IT-Sektors hat definitiv Auswirkungen auf die Moral der Mitarbeiter. Unglücklicherweise sind es genau diese Budgetkürzungen, die die Manager davon abhalten, das Problem durch konkrete Verbesserungen zu bekämpfen", sagte Meta-Group-Managerin Maria Schafer. Trotzdem versuchen die befragten Unternehmen bereits gegenzusteuern.

Um die Motivation ihrer Mitarbeiter zu erhöhen, haben 55 Prozent der befragten Unternehmen Weiterbildungsprogramme gestartet, fast ein Viertel hat Beteiligungsprogramme initiiert. Elf Prozent versuchten, die schlechte Stimmungslage mit Gehaltserhöhungen zu kompensieren, ebenso viele Unternehmen stellten mehr Personal ein und acht Prozent boten andere finanzielle Anreize.

Radikal handelten fünf Prozent der IT-Firmen. Sie wechselten den Unternehmenssitz, um neue Fachkräfte anzuziehen und gutes Personal zu behalten.

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