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Bundesbeauftragter für den Datenschutz ersetzt Windows NT durch Linux

07.03.2003 | 10:42 Uhr |

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz hat die IT-Infrastruktur seiner Dienststelle in Bonn auf ein Linux-basiertes System umgestellt. Die Basis der neuen Hochverfügbarkeitslösung bilden zwei IBM eSeries Serverpaare unter Suse Linux Enterprise Server 8, die das bisherige Windows NT-System ablösen.

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz hat die IT-Infrastruktur seiner Dienststelle in Bonn auf ein Linux-basiertes System umgestellt. Die Basis der neuen Hochverfügbarkeitslösung bilden zwei IBM eSeries Serverpaare unter Suse Linux Enterprise Server 8, die das bisherige Windows NT-System ablösen.

Die Ablösung des bisher eingesetzten Windows NT-Systems ist ein Projekt, das auf den im Juni unterzeichneten Kooperationsvertrag zwischen dem Bundesministerium des Innern und dem SuSE-Partner IBM zurückgeht. Dieser Vertrag fördert den Einsatz von Open Source-Produkten in der öffentlichen Verwaltung.

Sämtliche Serverdienste wie Verzeichnis-, Mail, File-, Print-, Domain- und Webserver sind beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz jetzt auf Suse Linux umgestellt.

Die vier verfügbaren eSeries Server von IBM sind in zwei Paare aufgeteilt, die jeweils auseinem aktiven und einem identischen Backup-Rechner bestehen. Die beiden Paare sind über doppelte 1 Gigabit Ethernet- und eine serielle Verbindung aneinander gekoppelt. An den beiden Server-Paaren sind zudem via Samba NT-Clients angeschlossen.

Test: Suse Linux Enterprise Server 8

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