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Bulmahn fordert mehr Computer an Schulen

04.04.2001 | 16:51 Uhr |

Verstärkte Investitionen für moderne Lernmittel hat Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn zum Abschluss einer Bildungsministerkonferenz der OECD-Staaten gefordert. Jeder Schüler sollte einen Laptop haben, forderte die SPD-Politikerin am Mittwoch in Paris.

Verstärkte Investitionen für moderne Lernmittel hat Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn zum Abschluss einer Bildungsministerkonferenz der OECD-Staaten gefordert. Jeder Schüler sollte einen Laptop haben, forderte die SPD-Politikerin am Mittwoch in Paris.

Die Industrie müsse sich deutlich stärker für die Ausrüstung von Schulen mit günstigen Computern engagieren, sagte die Ministerin, die die dreitägige Konferenz über lebenslanges Lernen leitete.

Derzeit seien 90 Prozent aller deutschen Schulen ans Internet angeschlossen, sagte Bulmahn. Damit liege die Bundesrepublik "im oberen Drittel" der 30 Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD).

In drei Monaten werde jede Schule in Deutschland den Schülern einen Zugang zum weltweiten Netz bieten. Der frühe Umgang mit Computern könne die drohende "digitale Spaltung" verhindern zwischen denjenigen, die Zugang zum Internet haben und anderen, die keinen Internet-Zugang haben.

Die OECD-Bildungsminister hätten auch darüber beraten, "wie wir in unseren Ländern eine Kultur des lebenslangen Lernens durchsetzen können", sagte Bulmahn.

Weiterbildungsmöglichkeiten würden in Deutschland bislang nicht optimal genutzt. "Und nur eine Minderheit der Firmen bietet sie für alle Mitarbeiter an." Dass sich das ändern müsse, zeige auch der Fachkräftemangel im Bereich der Informationstechnologie (IT). (PC-WELT, 04.04.2001, dpa/ pk)

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