12.10.2011, 11:11

Christian Vilsbeck

Bulldozer oder Bulldöschen?

8-Kern-CPU AMD FX-8150 im Test

Logo der neuen FX-Baurreihe

Jetzt gibt es den AMD FX-8150. Der erste 8-Core-Desktop-Prozessor der Welt nutzt die neue Bulldozer-Architektur und arbeitet mit bis zu 4,2 GHz Taktfrequenz. Rollt der Bulldozer damit alle Konkurrenten aus dem Weg oder kommt er selbst unter die Räder?
Die letzten Jahre waren für AMD nicht leicht. Die Phenom-II-Prozessoren hechelten Intels Core-CPUs meist hinterher. Und Anfang 2011, als Intel seine neue Generation „Sandy Bridge“ mit Modellen wie dem Core i5-2500K und Core i7-2600K vorstellte, wurde der Abstand nochmals größer. AMD musste selbst Topmodelle wie die Hexa-Core-CPU Phenom II X6 1100T zu Schleuderpreisen anbieten, um gegenüber Intels Sandy-Bridge-Prozessoren attraktiv zu bleiben. Hinzu kommt noch der Nachteil, dass die Phenoms deutlich mehr Energie benötigen als die Intel-Modelle.
Große Hoffnung wird deshalb in den AMD FX gesetzt. Zum einen sollte der Prozessor durch den Schwenk von 45 auf 32 nm sparsamer werden, andererseits erwartet man von einer komplett neuen Architektur auch deutlich mehr Performance. So bietet AMDs neues Topmodell FX-8150 mit der Bulldozer-Architektur erstmals acht Kerne in einem Desktop-Prozessor. Die Basistaktfrequenz von 3,6 GHz schürt zudem hohe Erwartungen an die Performance, zudem durch Turbo CORE bis zu 4,2 GHz möglich sind.
Der TecChannel hat den AMD FX-8150 ausführlich getestet und mit dem Phenom II X4 und X6 sowie Intels Core-Prozessoren verglichen. Die Ergebnisse können Sie im Artikel "AMD FX-8150 Bulldozer - Neue CPU-Generation im Test" nachlesen. Soviel sei verraten: AMDs Bulldozer verhält sich bei den Benchmarks eher wie ein Bulldöschen. Nur im Spritkonsum macht der FX-8150 seinem Architekturnamen alle Ehre.
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