Mit der Beta 2 hatten wir auf unserem Testrechner noch so manche Probleme mit virtuellen Ordnern a la „Dokumente“, „Bilder“ und „Musik“. Nicht immer wurden die dort enthaltenen Dateien von anderen Applikationen ordentlich erkannt. Das Problem scheint nunmehr im Build 5472 gelöst worden zu sein. Im Internet Explorer angestoßene Downloads wandern beispielsweise automatisch in den Vista-Ordner "Downloads". Insgesamt wurden bei der neuen Build die Zugriffe auf die Festplatte merklich beschleunigt. Wo beim Vorgänger noch Sekunden vergingen, bevor der Inhalt eines Ordner angezeigt wurde oder man durch die Verzeichnisse navigieren konnte, geht dies nun flott vonstatten. Das erleichtert das Arbeiten mit dem Betriebssystem ungemein.
Sobald die Windows-Firewall bemerkt, das ein Programm Daten ins Internet schicken will, erscheint nun ein Warnhinweis, der mehr Informationen anzeigt, als bei bisherigen Vista-Versionen. Nach wie vor praktisch ist die Vista-Funktion "Problemberichte und -lösungen".
Sobald Vista bemerkt, dass eine Applikation Probleme verursacht, wird dem Anwender vorgeschlagen, diese Probleme an einen Microsoft-Server zu melden. Dieser hat entweder sofort eine Lösung für das Problem oder Microsoft kümmert sich zusammen mit den Entwicklern der betreffenden Applikation um die Lösung des Problems. Tage oder Wochen später, wenn das Problem schließlich gelöst wurde, erscheint dann beim Anwender ein Hinweis auf dem Desktop und er kann sich die Problemlösung ansehen. Microsoft verspricht sich bei Unternehmenskunden von dieser Funktion eine Entlastung der IT-Abteilungen. Privatanwender entsteht durch diese Funktion der Vorteil, dass sie nicht langwierig nach Lösungen suchen müssen, sondern vom Betriebssystem informiert werden, sobald eine Lösung vorliegt.
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