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Bug in Norton Antivirus

Ein Bug im Virenscanner Norton Antivirus von Symantec kann unter Windows 2000 zu massiven Systemabstürzen führen. Das Problem gilt als "sehr ernst", ist aber mittlerweile schon behoben. Norton-Antivirus-Anwender können ihre Systeme über die Live-Update-Funktion reparieren.

Ein Bug in Symantec's Virenscanner Norton Antivirus kann unter Windows 2000 zu massiven Systemabstürzen führen. Laut einem Windows-NT-Bug-Experten geht auf den betroffenen Rechnern nichts mehr - entweder reagiert die Maus nicht mehr oder die Tastatur versagt ihren Dienst. In den meisten Fällen muss der PC neu gestartet werden.

Ursache des Bugs ist dem Norton-Antivirus-Experten Carey Nachenberg zufolge ein Update der Antiviren-Software, das eigentlich dazu dienen soll, in Dateien versteckte Scripts besser aufzuspüren. Allerdings stolpere das Symantec-Programm dann wegen der Art und Weise, wie Windows 2000 bestimmte Daten als Dateien behandelt. Dadurch würde diese Dateien endlos gescannt.

Symantec hatte den Fehler bei den firmeninternen Tests nicht bemerkt. Erst durch Anrufe von betroffenen Anwendern wurde das Unternehmen auf das Problem aufmerksam, das Nachenberg als "sehr ernst" bezeichnete. Man habe daher sofort reagiert und den Bug innerhalb weniger Stunden behoben. Die Norton-Antivirus-Anwender könnten ihre Systeme über die Update-Funktion reparieren.

Ob auch ältere Windows-Versionen von dem Problem betroffen sind, ist bislang nicht bekannt. (PC-WELT, 06.07.2000, sp)

Liste der vermutlich in Windows SP1 enthaltenen Bugfixes

Live-Updates für Norton Antivirus

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