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Openoffice.org frisst zunehmend Ressourcen

30.05.2008 | 13:31 Uhr |

Openoffice.org gilt zwar als beliebte Alternative zu Microsoft Office - nicht zuletzt, weil es kostenlos ist. Doch: Mit zunehmender Versionsnummer lässt die Performance-Leistung nach.

Tester der Webseite Openoffice.org Ninja haben einen Benchmark-Test zu unterschiedlichen Versionen der kostenlosen Büro-Suite und Microsoft-Office-Alternative Openoffice.org durchgeführt. Das Ergebnis: Mit zunehmender Versionsnummer lässt die Performance nach. Die kumulative Ansicht zeigt einen schrittweisen Aufwärtstrend. Es stellt sich heraus, dass die Version 2.4 um 38 Prozent an Performance-Leistung gegenüber der Ausgabe 1.1.5 verloren hat. Der Grund: Die Entwickler verbessern zwar kontinuierlich die Performance-Leistung, doch die Ressourcen-Ansprüche der ständig neu hinzukommenden Features übertrumpfen die Performance-Verbesserungen und verlangsamen das System im Durchschnitt.

Testszenario
Als Arbeitsablauf haben die Tester das Textverarbeitungsprogramm Writer gestartet, innerhalb des Dokuments über die Pfeile von oben nach unten gescrollt, das Dokument exportiert und zuletzt sowohl das Dokument als auch Openoffice.org geschlossen. Während dieser Abfolge haben die Tester die Benchmark-Daten aufgezeichnet. Der Vorgang wird zehn Mal wiederholt, wobei jeder Durchgang mit einem Neustart beginnt, um Speicher wie den Cache zu leeren. Openoffice.org wurde auf einem Rechner mit folgenden Komponenten getestet:

*Linux distribution: Fedora 7
*Kernel: Linux 2.6.23.15-80.fc7
*Java: Sun 1.6.0_03
*CPU: AMD Athlon XP 3000+
*RAM: 768 MB, DDR 333 (PC 2700)
*HDD: Maxtor 6Y080L0, 7200 RPM, 80 GB
*Filesystem: ext3
*Default settings in OpenOffice.org (no optimizations)

Download: Openoffice.org

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