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BubbleBoy ausgebrochen

Der Computerwurm "BubbleBoy" ist erstmals "in freier Wildbah

Der Computerwurm "BubbleBoy" ist erstmals "in freier Wildbahn" entdeckt worden. Experten des russischen Antiviren-Software-Herstellers Kaspersky Lab haben den Schädling "in the wild" (siehe Glossar) im Internet entdeckt. Bislang hatte der Wurm, der über HTML-Mails übertragen wird, nur in den Virussammlungen von Hacker-Gruppen existiert.

Wie Kirill Zhuchkov von Kaspersky Lab Ltd. auf Nachfrage der PC-WELT erklärte, wurde Bubbleboy über eine russische und eine amerikanische Viren-Newsgruppe verbreitet. Jetzt besteht die Gefahr, daß BubbleBoy bei "normalen" Anwendern auftaucht. Aufgrund einer Sicherheitslücke von Outlook kann Bubbleboy aktiv werden, ohne daß dazu ein Mail-Anhang geöffnet werden muß.

Bubbleboy war zum ersten Mal vor rund drei Wochen entdeckt worden. Die Antivirenhersteller hatten sich daraufhin sofort an die Arbeit gemacht, um ein wirksames Gegenmittel gegen den Wurm zu entwickeln. Laut Kapersky Lab gibt es für die Antivirensoftware Anti-Virus Toolkit Pro (AVP) bereits ein entsprechendes Update.

E-Mail-Lesen startet Wurm (PC-WELT Online, 10.11.99)

Bubbleboy im Internet: Nachahmer gefürchtet (PC-WELT Online, 11.11.99)

Kaspersky-Labs-Meldung über Bubbleboy-Ausbruch

Technische Details zu BubbleBoy und anderen Viren finden Sie in der Virenverzeichnis der PC-WELT

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