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Brutales Ballerspiel: Lehrer gefeuert

Ein Frankfurter Lehrer ist vom Schuldienst ausgeschlossen worden, weil er seinen Schülern ein zu Gewalt animierendes Computerspiel zugänglich gemacht hatte. Dem Verwaltungsgericht Frankfurt/Main zufolge hat sich der Lehrer der Achtung seines Amtes nicht würdig erwiesen. Er sei sich offenbar "der Qualität seiner ihm obliegenden beruflichen Verantwortung nicht bewusst".

Ein Frankfurter Lehrer ist vom Schuldienst ausgeschlossen worden, weil er seinen Schülern ein zu Gewalt animierendes Computerspiel zugänglich gemacht hatte. Dem Verwaltungsgericht Frankfurt/Main zufolge hat sich der Lehrer der Achtung seines Amtes nicht würdig erwiesen. Er sei sich offenbar "der Qualität seiner ihm obliegenden beruflichen Verantwortung nicht bewusst".

Hinzu komme, dass der Studienrat sich uneinsichtig gezeigt habe. So habe er für die Absicht von Schulleitung und Eltern, das Spiel von der Homepage zu entfernen, kaum Verständnis aufgebracht. Dies lasse den Schluss zu, dass er auch künftig kaum bereit sein werde, "die ihm obliegende pädagogische Verantwortung ernst zu nehmen".

Der Lehrer hatte auf der Homepage seiner Schule ein Computerspiel installiert, bei dem der Spieler Kindern und einer Lehrerin die Köpfe wegschießen kann - mit den damit verbundenen Geräuschen, wie das Gericht erschwerend anmerkte. (PC-WELT, 27.03.2000, sp)

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