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Browser-Krieg: Krach mit Apple

25.03.2008 | 14:23 Uhr |

Aus dem Mozilla-Lager kommt harsche Kritik an Apples Vorgehen, den jüngsten Safari-Browser als automatisches Update von iTunes und QuickTime zu verteilen.

John Lilly hat Apple für die Auslieferung seines Safari-Browsers per Auto-Update von iTunes und QuickTime kritisiert. In einem Weblog-Posting verglich der Mozilla -Chef das Vorgehen mit den Methoden von Malware-Distribution, weil dadurch Programme installiert würden, die vom Anwender nicht erwünscht seien. Dies störe das Vertrauensverhältnis der Nutzer in die automatische Aktualisierungsfunktion anderer Programme. Weiter forderte er Apple auf, diesen Weg der Auslieferung Safaris zu stoppen.

Stein des Anstoßes waren die Windows-Versionen von iTunes oder QuickTime, die in der Standardeinstellung den Apple-Browser automatisch installieren. Erst vor kurzem hatte Mozilla die 4. Beta-Version des Open-Source-Browsers Firefox 3 veröffentlicht. Die Final soll bis Juni fertig sein. Aktuell passen die Entwickler die Benutzeroberflächen an das Design der entsprechenden Betriebssysteme an.

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