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Firefox 6 bereits in finaler Version erschienen

Dienstag den 16.08.2011 um 14:59 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

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Firefox 6 ist in einer neuen finalen Version erschienen. Wir bieten Ihnen den Download über flotte Download-Server und verraten, warum der Umstieg auf die neue Version lohnt.
Knapp zwei Monate nach Firefox 5 steht nunmehr Firefox 6 zum Download bereit . Auf den FTP-Servern von Mozilla wurde die neue finale Version von Firefox 6 bereits am Wochenende gesichtet. Offiziell soll Firefox 6 im Laufe des Dienstags (16. August) erscheinen und damit Firefox 5 ablösen.

Obwohl Firefox 6 sich schon auf den offiziellen FTP-Servern von Mozilla befand, ließ Mozilla am Wochenende verlauten, dass Firefox 6 noch nicht den finalen Status erreicht habe. Die Firefox-Entwickler selbst hatten Firefox 6 allerdings bereits am Freitag die finale Version von Firefox 6 abgezeichnet und damit freigegeben .

Zwischen Firefox 5 und Firefox 6 liegen nur zwei Monate, weil Mozilla bei der Firefox-Entwicklung nunmehr dem sogenannten "Rapid Release"-Plan folgt. Zwischen der Veröffentlichung von Firefox 4 und Firefox 5 lagen beispielsweise nur drei Monate. Firefox 7 und Firefox 8 sollen noch in diesem Jahr erscheinen.

Für Endanwender bedeutet dieser "Rapid Release"-Plan auch: Sobald eine neue Version von Firefox erscheint, wird automatisch die alte Version von Firefox nicht mehr von Mozilla unterstützt und hat damit den EOL-Status (End of Life) erreicht. Mit der Veröffentlichung von Firefox 6 wird es also keine Updates mehr für Firefox 5.x geben. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, sofort auf Firefox 6 umzusteigen.

Download: Firefox 6

Dienstag den 16.08.2011 um 14:59 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (32)
  • kalweit 18:54 | 23.08.2011

    ...so, noch mal ein wenig zu dem Thema gelesen. Interessant vielleicht das (zumal einige Beteiligte nicht "irgendwer" sind) -> http://mike.kaply.com/2011/06/23/understanding-the-corporate-impact sowie http://blog.winpage.info/allgemein/firmenkunden-fur-firefox-doch-nicht-egal/

    Wenn man für die Firmenkunden keine Lösung findet, wären die Konsequenzen fatal. Man darf nicht vergessen, dass es für Linux (außer Konqueror) defakto keinen brauchbaren Browser für die breite Masse gibt und damit Linux im Firmenumfeld den nächsten Tiefschlag erfährt. Der Sieger in dem ganzen Spiel wird das tot geglaubte Microsoft sein - es wird vielleicht nicht mehr Platzhirsch bei den Endkunden sein, aber es könnte durch Mozilla sowohl sein OS als auch seinen Browser noch lange am Markt halten und sehr gutes Geld damit verdienen. Mozilla muss sich hingegen mit einer Vielzahl von Mitbewerbern auseinander setzen ohne eine verlässliche Einnahmequelle zu haben.

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  • deoroller 10:20 | 22.08.2011

    Zitat: Joa

    Aber wer will schon auf Seamonkey umsteigen und ihn sich mühsam einrichten (zumal es dafür nur einen Bruchteil der gewohnten AddOns gibt), wenn nicht feststeht, ob die nicht in einem halben Jahr den gleichen Mist mitmachen?

    Wenn sie "den gleichen Mist mitmachen", müssten die Firefox Addons auch bei Seamonkey passen. Dann gibt es ja praktisch keinen Unterschied bei Browser und Mail mehr.
    Die Gründe fallen dann aber weg, SeaMonkey weiter zu nutzen oder darauf umzusteigen.
    Was bis Version 2.0.x zusätzlich vorhanden war, gibt es nicht mehr und wenn die Funktionen auch mit Addons nicht wieder zu holen sind, ist der Browser kaum noch etwas wert.
    Aus Nostalgie, weil es der Nachfolger der Mozilla Suite ist, zieht auch immer weniger. Wer kann sich schon noch an Mozilla erinnern?

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  • deoroller 09:54 | 22.08.2011

    Bei dem Projekt ging es eigentlich weniger um die Nutzerzahlen als um ausreichend Entwickler, damit Sicherheitslücken schnell geschlossen werden. Wenn jetzt noch das Entwicklungstempo von Firefox eingehalten werden soll, kann das ganze Projekt ins arge Schimmen kommen.

    Das SeaMonkey-Projekt ist stolz, SeaMonkey 2.3 vorstellen zu können

    http://www.seamonkey.at/

    Das kann man auch so deuten, dass sie das Tempo mit Ach und Krach einhalten konnten.

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  • Joa 09:47 | 22.08.2011

    Tja, vielleicht würde der Seamonkey ja mehr Nutzer begeistern können, wenn er genau zu dieser Update-Praxis Stellung bezieht.

    Aber wer will schon auf Seamonkey umsteigen und ihn sich mühsam einrichten (zumal es dafür nur einen Bruchteil der gewohnten AddOns gibt), wenn nicht feststeht, ob die nicht in einem halben Jahr den gleichen Mist mitmachen? – Wie ich sehe, haben die z.B. die Verschlimmbesserung des einstmals so kompakt-übersichtlichen AddOn-Managers prompt übernommen. – Oder ob in einem Jahr das ganze Seamonkey-Projekt wegen zu geringer Nachfrage und zu hoher Entfremdung vom Firefox-Code ganz eingestellt wird.
    Das ist ungefähr so unsicher wie die Frage, wie lange die Firefox/Thunderbird-3.x-Linie noch gepflegt wird.

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  • deoroller 08:13 | 21.08.2011

    Hoffentlich macht der SeaMonkey nicht die Entwicklung 1:1 mit bei den Zwangsupdates mit. Der wird eher von konservativen Benutzern benutzt und hat im Massenmarkt keine Bedeutung. (unter den 0,5-1% sonstigen angesiedelt). Da reicht es, wenn Sicherheitslücken zügig geschlossen werden und sich ansonsten sich viel ändert. Der Firefox galoppiert da schon wie ein Rennpferd und ist ein Technologieträger, während der SeaMonkey bei der Technologie träger war und von mir aus bleiben sollte.

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