14.06.2012, 15:34

Hans-Christian Dirscherl

Browser

Firefox 14 verspricht mehr Sicherheit beim Surfen

Firefox 14 verspricht mehr Sicherheit beim Surfen. Darüber hinaus gibt es aber auch Verbesserungen bei der Bedienung.

Das Surfen wird mit Firefox 14 wieder etwas sicherer. Dank einiger pfiffiger Sicherheits-Funktionen, die Mozilla in die nächste Firefox-Generation einbaut. Wir geben einen Überblick.
Die finale Version von Firefox 14 (die aktuelle Firefox-Version trägt die Nummer 13) soll nach derzeitigen Plänen am 17. Juli zum Download bereitgestellt werden. Doch es lohnt sich schon jetzt ein Blick auf die neuen und verbesserten Sicherheits-Funktionen von Firefox 14 zu werfen.

HTTPs-Verschlüsselung bei Google-Suchen

So wird Firefox standardmäßig das sichere HTTPS-Protokoll anstelle des unsicheren HTTP für alle Google-Suchanfragen verwenden. Damit wird unter anderem verhindert, dass fremde Seiten Daten über Ihr Suchverhalten bei Google sammeln können. Auch Zensurmaßnahmen von Seiten Dritter werden damit unterbunden. Mozilla will die HTTPS-Verschlüsselung auch auf andere Suchmaschinen ausdehnen, sobald diese HTTPS unterstützen.
Identitäts-Kontrolle mit dem Site Identity Manager
Firefox 14 zeigt die überprüfte Identität einer besuchten Webseite mit einem neuen Icon links in der URL-Zeile an. Sofern die Seite SSL-Verschlüsselung unterstützt, wird ein graues Vorhängeschloss und der Text https eingeblendet. Besitzt die Seite sogar ein „Extended-Validation-SSL-Zertifikat“, so wird das Vorhängeschloss grün eingefärbt und der Name des Domain-Besitzers angezeigt. Unverschlüsselte Seiten werden dagegen mit einem grauen Weltkugel-Icon angezeigt.

Sonstige Verbesserungen in Firefox 14

Auch abseits des Themas Sicherheit verspricht Firefox 14 wichtige Verbesserungen.

Bessere Plug-in-Verwaltung

In Firefox 14 können die Anwender die Plug-ins wie Adobe Flash oder Quicktime besser kontrollieren. Hierzu kann man in Firefox 14 bei allen passenden Inhalten einen Play-Button hinzufügen, über den sich der jeweilige Content dann sofort starten lässt. Diese Plug-in-Kontrolle wird in Firefox 14 standardmäßig aber noch nicht aktiviert sein, weil sie erst noch in den späteren Firefox-Versionen weiter entwickelt werden soll. Experimentierfreudige Anwender können Sie aber über die Eingabe von about:config in der URL-Zeile und dem anschließenden Umstellen von „plugins.click to play“ auf „true“ aktivieren.
Mac-Nutzer können außerdem eine Vollbildschirm-Ansicht ab OS X Lion 10.7 einschalten. Webadressen lassen sich in Firefox 14 dank der neuen automatische URL-Adressnamenergänzung schneller eintippen (Awesome Bar).

Nativer PDF-Support in Firefox 15

Erst für Firefox 15 ist eine weitere wichtige Neuerung geplant: Nämlicher nativer PDF-Support. PDF-Dateien kann der Browser dann also selbst ohne passendes Zusatzprogramm öffnen und anzeigen. Google Chrome bietet dieses Feature schon länger.
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