Browser-Charts

Chrome bald beliebter als Firefox

Freitag den 30.09.2011 um 20:33 Uhr

von Michael Söldner

Bildergalerie öffnen Chrome kann in der Beliebtheit der Browser ordentlich zulegen
Googles Webbrowser Chrome hat bei der Verbreitung deutlich zugelegt und könnte schon zum Jahresende Firefox als zweitbeliebtesten Browser ablösen. An der Spitze steht weiterhin Microsofts Internet Explorer.
Das irische Marktforschungsunternehmen StatCounter hat neue Statistiken zur Browsernutzung vorgelegt. Die Zahlen zeigen, dass Mozillas Firefox immer weniger Nutzer findet, im Gegensatz dazu konnte Googles Browser Chrome  stark zulegen. Schon im Dezember 2011 könnte Chrome Position zwei hinter Microsofts Internet Explorer  einnehmen.

Im September wurde Chrome von 23,6 Prozent der von StatCounter erfassten Internetnutzer bevorzugt. Firefox lag mit 26,8 Prozent nur knapp vor dem Google-Browser. Die Spitzenposition hielt auch weiterhin der Internet Explorer, der von 41,7 Prozent der Surfenden verwendet wurde.



Der starke Anstieg bei der Verbreitung von Chrome ist beachtlich, seit Januar 2011 konnte der Google-Browser seine Verbreitung nahezu verdoppeln. Firefox hingegen fiel in diesem Zeitraum um acht Prozentpunkte, auch der Internet Explorer verlor neun Prozent. Die Verluste der beiden meistverbreiteten Browser sind also fast komplett bei Chrome hinzugekommen. Sollte dieser Trend anhalten, so könnte Chrome schon zum Jahresende den direkten Konkurrenten Firefox überflügeln.

StatCounter ist der einzige Anbieter von Website-Statistiken, der Zahlen zur Verbreitung der unterschiedlichen Browser im Internet veröffentlicht.

Freitag den 30.09.2011 um 20:33 Uhr

von Michael Söldner

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (17)
  • chipchap 13:44 | 03.10.2011

    Zitat: Joa
    Also „Statistik“ ist wirklich eine Schmeichelei für derartige Zahlenspielereien: Da werden bereits Werte für Dezember 2011 präsentiert!
    :no:

    Anderen Quellen zufolge ist es ja eine Hochrechnung:
    [URL]http://www.zdnet.de/news/41556863/statcounter-chrome-koennte-firefox-noch-2011-ueberholen.htm .

    Aber es steht ja nicht mal eine Jahreszahl an der Abszisse.

    Der Artikel ist eine fragwürdige journalistische Leistung.
    Auch die Original-Quellen sind nicht verlinkt.

    In Europa sieht es dieser Quelle nach
    [URL]http://gs.statcounter.com/#browser-ww-monthly-201010-201108
    so aus:



    .

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  • Joa 12:58 | 03.10.2011

    Also „Statistik“ ist wirklich eine Schmeichelei für derartige Zahlenspielereien: Da werden bereits Werte für Dezember 2011 präsentiert!
    :no: Und die beruhen noch nicht mal auf Extrapolation der alten Zahlen, denn im September stagnierte Googles Browsermodell offenbar.

    Wobei andere Auswertungen meist nach Browserversionen aufdröseln und so ganz andere Ranglisten erzeugen.
    Angesichts des Versions-Amoks von Firefox wären solche Listen im Moment wirklich interessanter: Vielleicht könnte man an denen ablesen, inwieweit sich Mozilla mit den Rabbit-Releases selbst ins Bein schießt.

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  • Thor Branke 12:13 | 02.10.2011

    Zitat: eiscremen
    Aus meinen Urlaub kann ich sagen, dass sehr viele Nutzer Chrome nutzen.

    Ich finde, der Chrome ist im privaten Bereich so schön leicht zu warten. Im Bekanntenkreis (ONU) schlage ich mittlerweile aus Bequemlickeit den Chrome vor, wenn es dort Probleme oder Unzufriedenheiten mit einem anderen Browser gibt (zumeist IE, aber auch FX). AdblockPlus mit Filtern reinschrauben, die Updates werden automatisch eingespielt, fertig. Es kommen kaum noch Nachfragen: "Kannst Du mal nach meinem Browser gucken, da stimmt was nicht."

    Was so einfach und automatisiert funktioniert, findet natürlich stetig Anhänger. Für jemanden, der einfach nur so durchs Internet surft, ist der schnelle Chrome völlig ausreichend. Ob das längerfristig dem FX das Genick bricht, muss sich zeigen.

    Selbst benutze ich lieber noch immer den FX, weil ich mehr Wert auf Feintuning als auf das letzte Quentchen Geschwindigkeit lege.

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  • tempranillo 11:44 | 02.10.2011

    Na ja , so ein bissken reißerisch finde ich die Meldung auch. Zum Beispiel hätte man durchaus erwähnen können, dass nach anderen Untersuchungen die Entwicklung zulasten des Fx nicht ganz so dramatisch ist:
    http://marketshare.hitslink.com/browser-market-share.aspx?spider=1&qprid=1
    Es liegt ja auf der Hand, dass Chrome vor allem auf Kosten des Fx expandiert. Das wäre keine Nachricht, also musste noch irgendein "Knaller" her.

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  • eiscremen 10:55 | 02.10.2011

    Zitat: SunnyMarx
    Also, liebe PC-Welt-Redaktion...

    ich habe keine Ahnung davon, wie der Dienst, der die Browserstatistiken zusammen stellt, ihre Zahlen erfassen. Aber es ist nicht der einzige Dienstleister der diese Aufgabe erledigt.

    Anbei eine etwas ernüchternde Ansicht dessen, wo Chrome/Chromium steht. Mal abgesehen davon, das der Internet-Explorer schon lange nicht mehr das Feld anführt!

    http://www.browser-statistik.de/marktanteile

    Und nun recherchiert mal etwas ausgiebiger. Das Internet bietet doch Informationsquellen ohne Ende! Oder zahlt Euch Google und Microsoft Geld dafür, dass Ihr solche Märchen an die unerfahrenen Leser sendet?



    Dies ist die Statistik der Weltnutzer, in Deutschland sieht es aber anders aus.
    Aus meinen Urlaub kann ich sagen, dass sehr viele Nutzer Chrome nutzen.

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