Browser-Alternativen
EU leitet Kartellverfahren gegen Microsoft ein
Die Europäische Union hat heute ein Kartellverfahren wegen unlauterer Geschäftspraktiken gegen Microsoft eingeleitet. Dem Redmonder Konzern drohen dabei hohe Strafen.
Da sich Microsoft nicht an vergangene Zusagen gehalten hatte, in deren Rahmen Windows-Nutzern alternative Web-Browser angezeigt werden sollten, hat die EU heute ein Kartellverfahren gegen den Redmonder Konzern eingeleitet. Die fehlende freie Wahl beim Windows-Browser sei dem Unternehmen als unlautere Geschäftspraktik auszulegen, erklärt EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia.
Das Kartellverfahren stellt die neueste Runde im jahrelangen Tauziehen zwischen Microsoft und der EU dar. Bereits 2009 hatte die Brüsseler Behörde darauf bestanden, dass Microsoft Windows-Nutzern Browser-Alternativen anzeigen müsse. Diese Auflage sollte der Konzern bis 2014 erfüllen. Auf diesen Schritt gedrängt hatten Konkurrenten, die sich der Windows-Dominanz gegenüber machtlos sahen.
Microsoft reagierte heute umgehend auf die Vorwürfe und schob die Nichteinhaltung der EU-Auflagen auf einen technischen Fehler. Noch in dieser Woche wolle das Unternehmen die mehr als 28 Millionen in Europa registrierten Windows-Rechner mit einem entsprechenden Update versorgen. Wie Microsoft anmerkt, habe das Auswahl-Fenster lediglich bei Windows-7-PCs mit dem Servicepack 1 gefehlt. Bei Windows Vista, Windows XP und der Originalversion von Windows 7 seien die Auflagen jedoch vorschriftsmäßig erfüllt worden.
Die EU-Kommission zeigt sich von solchen Versprechungen unbeeindruckt und droht, alle Mittel nutzen zu wollen, die der EU zur Abschreckung und Bestrafung zur Verfügung stehen. Im schlimmsten Fall würde das für Microsoft eine Strafe von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes bedeuten.

18.07.12
Die EU braucht wegen ihrer eher unsinnigen Euro-Rettung wahnsinnig viel Geld - das schon lange ncht mehr vorhanden ist!
Also geht man auf (vor allem außereuropäische)Konzerne los, um dort mit eher fadenscheinigen Argumenten gewaltig abzukassieren!
Wäre das ernsthaft als Verbraucherschutz gedacht, dann gäbe es auch innerhalb der EU jede Menge Möglichkeiten fürKartellverfahren, wenn vorherrschende Marktpositionen ausgenützt werden!
Also - eher viel Wind um nichts, nur mit dem Grund die leeren Kassen zu füllen!
Antwort schreiben
18.07.12
Antwort schreiben
18.07.12
Antwort schreiben
18.07.12
Ich gebe Kritiker111 vollkommen recht. Man kann es nicht mehr hören. Ewig hackt man nur auf Microsoft herum. Die haben es ja, von denen kann man holen. Wenn die EU Geld braucht soll sie mal zuerst die eigenen dicken Gehälter kürzen. Die Herrschaften haben wohl vergessen wieviel Menschen durch die Niederlassungen in Europa von Microsoft Arbeit haben. Wenn ich Bill Gates wäre wüsste ich was zu tun ist. Da würde aber die EU den großen Staunemann machen.
Antwort schreiben
18.07.12
BWM? :grübel:
Antwort schreiben
18.07.12
Wenn der freundliche Mercedesverkäufer mir aber erklärt dass das Lenkrad und die Reifen nicht ausgetauscht werden können, weil die Originalen mir nicht gefallen, dann fände ich das schon ein starkes Stück. Das mit dem Mercedes und dem BMW haut so nicht hin, da der IE eine Komponente des Betriebsystems ist und nicht das gesammte System um das es geht.
Gruss
Antwort schreiben
18.07.12
Jepp, Autovergleiche hinken sowieso...... ;)
Gruß kingjon
Antwort schreiben
18.07.12
Radarfallen stellt man insgeheim da auf, wo es sich lohnt. ;)
Antwort schreiben
18.07.12
Wenn man die zuständigen Beamten/Personen darauf anspricht dient das alles nur der Verkehrssicherheit. :D
Gruss
Antwort schreiben
18.07.12
Was, Dein Nichtgefallen ist also der Grund für die Nichtaustauschbarkeit? :grübel:
So schlecht ist der Vergleich gar nicht. Der Austausch diverser Teile ist am Auto heutzutage wirklich nur noch sehr schwer machbar. Da muß ein Fachmann ran, die Hinterhofwerkstatt wird das nicht hinbekommen.
Möglich ist es natürlich. So wie es auch möglich ist, den IE komplett zu entfenen (geht natürlich auch nicht beim Media-Markt-Service-Schalter, sondern - man ahnt es sicherlich bereits - in der Fachwerkstatt (wo idealerweise ein Ex-MS-Programmierer arbeitet)).
Unterm Strich könnte die EU genauso gut die Autohersteller verklagen, weil die keine Radios im DIN-Format mehr verbauen. Wenn man Glück hat, ist es nur eine 100€-Plastikblende, die man kaufen muß, damit der Austausch trotzdem ohne übrigbleibende Löcher im Armaturenbrett geschieht.
Antwort schreiben
18.07.12
Dann wärst Du im Ruhestand. :D
Antwort schreiben
19.07.12
Die haben doch noch Zeit.
Warum jetzt das ganze Theater? Sommerloch?
Antwort schreiben
19.07.12
Antwort schreiben
19.07.12
Den Firefox muss man sich mit den MAC OS Browser runterladen.
Da ist doch bestimmt mehr zu holen.
Antwort schreiben
19.07.12
Ich gestehe dir selbstverständlich deine Sichtweise der Dinge zu so wie du sicherlich mir die meine zugestehst.
Gruss
Antwort schreiben
19.07.12
Das ist der Editor auch und keiner kommt auf die Idee damit Briefe schreiben zu müssen.
Antwort schreiben
19.07.12
Das bestreitet ja auch niemand. Trotzdem fände ich es persöhnlich besser wenn auch dieser (Editor) sich ganz normal deinstallieren lassen würde.
Antwort schreiben
19.07.12
Da gibts also nicht wirklich irgendwas zu deinstallieren.
Außerdem hätte das womöglich den gravierenden Nachteil, dass Logfiles nicht mehr präsentiert werden können (außer man installiert gleichzeitig einen anderen Viewer/Editor.
Der IE wird lustigerweise für die Anzeige der Werbung von Avira genutzt. Kann also gern weg, angezeigt wird ohnehin nicht viel, weil der IE bei mir nix darf.
Antwort schreiben
19.07.12
Gruß kingjon
Antwort schreiben