113582

Britische Musikindustrie nimmt Tauschbörsen-Nutzer ins Visier

26.03.2004 | 12:02 Uhr |

Die britische Musikindustrie folgt der harten Vorgehensweise ihrer US-Kollegen gegen Nutzer, die illegal Musik per Internet tauschen. Wie die British Phonographic Industry, Pendant zur deutschen IFPI, am Donnerstag bekannt gab, drohen Tauschbörsen-Nutzern auf der Insel Klagen seitens der Industrie.

Die britische Musikindustrie folgt der harten Vorgehensweise ihrer US-Kollegen gegen Nutzer, die illegal Musik per Internet tauschen. Wie die British Phonographic Industry (BPI), Pendant zur deutschen IFPI, am Donnerstag bekannt gab, drohen Tauschbörsen-Nutzern auf der Insel Klagen seitens der Industrie. Als Grundlage für die juristische Vorgehensweise führt der Verband das 1988 verabschiedete "Copyright, Designs and Patents"-Gesetz an.

Bislang kündigt die BPI juristische Maßnahmen als Mittel lediglich an. Der Verband sprach davon, dass auffällige Nutzer "gerichtliche Maßnahmen riskieren". Bereits am Donnerstag startete die BPI eine Instant-Messaging-Kampagne, in der Tauschbörsen-Nutzer vor den möglichen Konsequenzen gewarnt werden, falls sie ihre Tausch-Software nicht löschen sollten.

Laut Matt Phillips, Sprecher der BPI, nutzt der Verband eine spezielle Bot-Software, die das Netz automatisch nach Musiktiteln durchforstet, die illegalerweise angeboten werden. Findet die Software einen "fleißigen" Uploader, erhält dieser Nutzer eine Instant Message, so Phillips.

0 Kommentare zu diesem Artikel
113582