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Bringt SOA das Ende des Software-Releasezyklus?

27.07.2007 | 10:37 Uhr |

Service-orientierte Architekturen (SOA) verändern das Zusammenspiel von Prozessen und Regeln fundamental, erwartet der unabhängige Analyst Wolfgang Martin.

In einer SOA werden künftig komplexe Geschäftsregeln in Form von Rule-Services gekapselt, argumentiert Martin im SOA-Expertenrat der COMPUTERWOCHE. Das habe Konsequenzen für den klassischen Software-Releasezyklus von Konzeption, Realisierung, Test mit begleitender Qualitätssicherung und Dokumentation. Mit Hilfe moderner Systeme für das Business Rules Management (BRM) könnten Unternehmen beispielsweise die Konzeptionsphase verkürzen, wenn sie direkt mit einer toolgestützten Modellierung der Geschäftsregeln begönnen.

Bereits in der Modellierungsphase würden dabei Testdaten und erwartete Referenzergebnisse definiert. Die Codierung der Geschäftsregeln entfalle komplett, und damit auch die zeitraubenden Abstimmungsschleifen zwischen Fachbereich und IT, bis Geschäftsregeln fehlerfrei implementiert seien. Martin: "Statt eines traditionellen Releaseverfahrens kommen wir so zu einem dynamischen, kontinuierlichen Lebenszyklus-Management der Geschäftsregeln." Dieses Verfahren entspreche einem der Grundprinzipien des Web 2.0, wie sie Tim O'Reilly beschrieben habe: "End of the Software Release Cycle".

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