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Brief an Microsoft enthielt kein Anthrax

22.10.2001 | 11:59 Uhr |

Der Verdacht, dass ein in der letzten Woche bei Microsoft eingegangener Brief Milzbrand-Erreger enthalten habe, konnte nun ausgeräumt werden. Das Schreiben enthielt zwar Bakterien, jedoch keine Milzbrand-Sporen, teilte das "Center for Disease Control and Prevention" mit.

Der Verdacht, dass ein in der letzten Woche bei Microsoft eingegangener Brief Milzbrand-Erreger enthalten habe, konnte nun ausgeräumt werden. Das Schreiben enthielt zwar Bakterien, jedoch keine Milzbrand-Sporen, teilte das "Center for Disease Control and Prevention" mit. Um welche Bakterien es sich genau handelt, gab die Behörde nicht bekannt.

Die Tatsache, dass der Brief zuvor mehrmals positiv getestet wurde, erklärt die Behörde damit, dass bei den ersten Tests niedrigere Schwellenwerte definiert seien, um verdächtige Proben schneller feststellen zu können. Die niedrigen Schwellenwerte können jedoch auch - wie in diesem Fall - Fehlalarme produzieren.

Der nun erfolgte, negative Test sei jedoch weitaus aussagekräftiger, als die positiven Tests, so die Behörde. Zudem wurde bei keinem der mit dem Brief in Kontakt geratenen Microsoft-Mitarbeitern Anzeichen einer Erkrankung festgestellt.

Milzbrand-Attacke auf Microsoft (PC-WELT Online, 15.10.2001)

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