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Brennstoffzellen-Auto von Daimler verspätet sich

15.07.2014 | 05:32 Uhr |

Das erste serienmäßig hergestellt Auto mit Brennstoffzellen-Antrieb aus dem Hause Daimler soll erst im Jahr 2017 auf den Markt kommen. Zwei Jahre später als geplant.

Ursprünglich wollte Daimler sein erstes serienmäßig produziertes Auto mit Brennstoffzellen-Antrieb bereits in diesem oder dem nächsten Jahr auf den Markt bringen. In dieser Woche kündigte der Auto-Hersteller jedoch ein Verschiebung an.

Wie Herbert Kohler, Leiter des Bereichs Konzernforschung und Nachhaltigkeit bei Daimler, gegenüber der Automobilwoche bestätigte, soll der Marktstart nun erst im Jahr 2017 erfolgen. Verantwortlich für die Verspätung sind Kooperationen mit Nissan und Ford, die der Konzern 2013 eingegangen war. In Zusammenarbeit mit den beiden Unternehmen forscht Daimler derzeit an einem gemeinschaftlichen Brennstoffzellen-System. Da Ford, Nissan und Daimler so höhere Volumen produzieren können, erhoffen sich die Firmen eine Senkung der Produktionskosten.

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Was die Brennstoffzellen-Modelle von Daimler zum voraussichtlichen Marktstart 2017 kosten werden, ist bislang noch nicht bekannt. Vorsprung haben bereits die beiden Konkurrenten Hyundai und Toyota, die ihre Brennstoffzellen-Autos schon im nächsten Jahr veröffentlichen wollen.

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