Ab sofort gibt es Sicherheits-Updates von Microsoft nur noch einmal im Monat. Viele Windows-Nutzer bekommen gar keine Patches mehr. Microsoft will offenbar die Anwender zum Kauf von Windows XP drängen.
Seit Oktober 2003 gibt's von Microsoft nur noch einmal monatlich ein Sicherheits-Update für Windows. Es heißt "Update Rollup" und soll jeweils am zweiten Dienstag eines Monats zum Download bereitstehen. Ausgenommen sind "Emergency Updates" - Microsoft meint damit Patches für grobe Sicherheitslücken, wie sie zum Beispiel der Blaster-Wurm ausgenutzt hat. "Normale" Sicherheitslücken bleiben damit bis zu einem Monat offen.
Laut Microsoft soll die neue Update- Politik für den Kunden Vorteile bringen. "Der Anwender muss nur noch einmal monatlich einen einzelnen Installationsvorgang durchlaufen und erhält die Updates der vergangenen Wochen", heißt es etwa auf der Website von Microsoft.
Microsoft will damit den Wünschen der Kunden gerecht werden: "Eines der Dinge, die wir von unseren Kunden gehört haben, ist, dass die wöchentliche Veröffentlichung von Patches zu Verwirrung führt", so Amy Carroll, die Direktorin für das Produkt-Management in der Microsoft Security Business Unit.
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