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Breites Interesse an GPRS-Handys

28.08.2000 | 11:53 Uhr |

1000 Interessenten testen derzeit das erste GPRS-Netz von T-Mobil, mit dem der Internetzugriff deutlich flotter und günstiger werden soll: "Wir stehen damit vor einem Paradigmenwechsel im Mobilfunk", jubiliert T-Mobil-Technik-Chef Klaus Hummel.

1000 Interessenten testen derzeit das erste GPRS-Netz (siehe Glossar) von T-Mobil, mit dem der Internetzugriff deutlich flotter und günstiger werden soll: "Wir stehen damit vor einem Paradigmenwechsel im Mobilfunk", jubiliert T-Mobil-Technik-Chef Klaus Hummel.

Spätestens ab Oktober soll der paketorientierte Mobilfunkstandard in Betrieb gehen. Einzige Hürde: Es fehlen GPRS-Handys. Zunächst plant T-Mobil Transferraten von 40 KBit/s, theoretisch sind bis zu 172,8 KBit/s möglich - schneller als ISDN.

Die Abrechnung wird bei GPRS je nach Tarifmodell ausschließlich oder vorwiegend volumen- statt zeitorientiert sein. Damit ist ein großer Schritt hin zum Internet-Handy getan. Die bisherigen Krücken - Tempo und Kosten - verspricht der neue Standard weitgehend auszuräumen.

Das Pilotprojekt ist laut T-Mobil auf breites Interesse gestoßen - angesichts sechswöchigen Gratistelefonierens kein Wunder. T-Mobil leitet daraus einen großen Erfolg ab und sieht durch GPRS die Zukunftsfähigkeit von T-D1 bis weit über einen möglichen UMTS-Netzstart hinaus als sichergestellt. (PC-WELT, 28.08.2000, akn)

PC-WELT Report: WAP & GPRS

Telekom testet GPRS (PC-WELT Online, 23.06.2000)

UMTS-Handys zu teuer (PC-WELT Online, 30.05.2000)

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