Breitband setzt sich nur langsam durch

Dienstag, 10.04.2001 | 16:11 von Eric Bonner
Die Breitbandtechnologie wird sich langsamer als erwartet in Europa durchsetzen. Lediglich 14 Prozent der europäischen Haushalte werden bis zum Jahr 2005 über einen Breitband-Zugang zum Internet verfügen.
Die Breitbandtechnologie wird sich langsamer als erwartet in Europa durchsetzen. Lediglich 14 Prozent der europäischen Haushalte werden bis zum Jahr 2005 über einen Breitband-Zugang zum Internet verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt Studie des Marktforschungsinstitut Jupiter MMXI.

Hauptgrund für den langsamen Wachstum sind laut Autor des Papiers die "hohen Gebühren, die gegenwärtig für einen Breitbandzugang anfallen." Sie würden, so der Autor, die Mehrzahl der Verbraucher abschrecken.

Am schnellsten werde sich die Breitband-Technologie in den nordischen Ländern durchsetzen. Bis zum Jahr 2005 werden der Studie zufolge rund 30 Prozent der Haushalte in Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark den Hochgeschwindigkeitszugang nutzen (2,3 Prozent in 2000). Dagegen rechnet das Institut für den gleichen Zeitraum mit 17 Prozent der Haushalte in Deutschland (0,9 Prozent in 2000).

Den meisten Verbrauchern sei das Potenzial und der tatsächliche Nutzen der Breitbandtechnologie noch unbekannt. Die große Herausforderung für die Anbieter sei es nun, den Vorteil der Technologie deutlich zu machen. Für die Studie wurden rund 3500 Verbraucher in Europa befragt. (PC-WELT, 10.04.2001, dpa/ eb)

T-DSL-Preise bleiben stabil (PC-WELT Online, 30.03.2001)

DSL von Yahoo (PC-WELT Online, 20.03.2001)

Breitband-Zugang für alle (PC-WELT Online, 16.03.2001)

Dienstag, 10.04.2001 | 16:11 von Eric Bonner
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
132038