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Brasilianische Geschäfte statten PS4-Besitzer mit kopierten Spielen aus

16.05.2015 | 05:09 Uhr |

Technikgeschäfte in Brasilien können das Rechtesystem der PlayStation 4 offenbar aushebeln.

In Brasilien können PS4-Besitzer windige Elektronikgeschäfte aufsuchen, um sich ihre Konsole dort mit digitalen Spielen ausstatten zu lassen. Für das Aufspielen von zehn Spielen verlangen diese Shops umgerechnet 130 Euro – ein Vielfaches des sonst für den Kauf der Spiele fälligen Betrags. Wer später weitere Spiele benötigt, kann diese für zehn Euro pro Titel erwerben und auf seine Konsole überspielen lassen.

Möglich wird dies durch ein Austricksen des PS4-Rechtemanagements. Beim Überspielen der Games von der Quell- auf die Zielkonsole soll ein modifizierter Raspberry Pi eingespannt werden, der den Flash-Speicher und das BIOS der PlayStation 4 auslesen kann.

Innovative Projekte rund um den Raspberry Pi

Wie genau die Geschäfte dabei vorgehen, bleibt unklar. Sony geht bereits mit Unterlassungsklagen gegen einige Shop-Betreiber vor. Zusätzlich wird mit einem Update der PS4-Firmware gerechnet, welches die illegalen Kopieraktionen unterbinden soll.

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