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Sony ruft 440.000 Vaio-Notebooks zurück (Update)

05.09.2008 | 11:33 Uhr |

Sony hat einen Rückruf für über 440.000 Vaio-Laptops gestartet. Ein Herstellungsfehler könnte zu einer Überhitzung der Geräte führen.

Update 5.9.: Weltweit werden insgesamt 440.000 Notebooks der Vaio-TZ-Familie zurückgerufen. Ursprünglich war von 73.000 die Rede.

Wie die U.S. Consumer Product Safety Commission meldet , muss Sony insgesamt 440.000 Laptops der Vaio-TZ-Reihe zurückrufen. Ungünstig positionierte Kabel, so heißt es, könnten zu einem Kurzschluss und einer Überhitzung der Geräte führen. Es drohe dann die Gefahr, dass die betroffenen Geräte den Anwendern Brandverletzungen zufügen. Die hohe Hitze führe außerdem zu einer Verformung des Gehäuses im Bereich der Netzteilbuchse und des LCD-Bildschirms.

Bisher habe sich ein Anwender kleinere Verbrennungen zugezogen, heißt es weiter. Sony habe allerdings insgesamt 15 Berichte über überhitzte Notebooks erhalten, wie die US-Behörde meldet. Die betroffenen Modelle sind

VGN-TZ100, VGN-TZ200, VGN-TZ300 und VGN-TZ2000.

Es wird betont, dass nicht alle Geräte der Modellreihen betroffen sind. Der US-Website von Sony zum Rückruf ist zu entnehmen, dass die betroffenen Notebooks zwischen Juli 2007 und August 2008 verkauft wurden.

Auf der deutschen Sony-Seite zum Rückruf finden deutsche Besitzer der betroffenen Notebooks eine Anlaufstelle, wo sie sich melden können. Wahlweise kann über eine Website überprüft werden, ob man sich im Besitz eines der betroffenen Geräte befindet. Alternativ kann man sich aber auch mit dem Support von Sony in Verbindung setzen.

"VAIO Notebooks, die für eine Inspektion und Umarbeitung in Frage kommen, werden von Sony kostenlos abgeholt, inspiziert und gegebenenfalls umgearbeitet", heißt es seitens Sony. Und weiter: "Die Inspektion und Umarbeitung wird direkt von unserem VAIO Support Team durchgeführt. Geben Sie Ihren VAIO daher bitte nicht an Ihren Händler oder Vertriebspartner."

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