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7-Zoll-Tablet von Apple ist unwahrscheinlich

25.12.2011 | 15:24 Uhr |

Die Nachfrage nach kleinen Tablets mit 7-Zoll-Display steigt kontinuierlich. Wie realistisch ist ein Einstieg von Apple in diesem Marktsegment?

Trotz großer Tablet-PCs wie iPad  oder Galaxy Tab sind auch Geräte mit kleineren Bildschirmen bei der Kundschaft sehr beliebt. Amazons Kindle Fire  oder Archos Nook sorgen trotz 7-Zoll-Display für ein ähnliches Erlebnis wie deutlich teurere 10-Zoll-Geräte. Durch die hohe Nachfrage gab es immer wieder Gerüchte über einen Einstieg von Apple in das Marktsegment der 7-Zoll-Tablets. Doch wie wahrscheinlich ist eine kleinere Version des iPads wirklich?

Nach Ansicht von Brian Blair, Analyst bei Wedge Partners, ist im Jahr 2012 wohl nicht mit einem iPad light zu rechnen. Zwar hätte Apple parallel zur Entwicklung des iPads auch mit einer 7-Zoll-Version experimentiert, diese wurde jedoch vom Unternehmen verworfen.

7-Zoll-Tablets im Test - Garantiert iPad-frei

Der mittlerweile verstorbene Steve Jobs wäre zudem ein großer Kritiker des 7-Zoll-Formfaktors gewesen. Die für das iPad gewählte Größe von 9,7 Zoll hätte für Apple das absolute Minimum dargestellt. Auf einer Investorenversammlung im vergangenen Jahr schloss Jobs ein kleineres iPad noch generell aus, da der Bildschirm für die verfügbare Software einfach zu klein wäre.

Sollte der Erfolg der kleinen Tablets anhalten, so erwartet Branchenanalyst Blair eine alternative Reaktion durch Apple: Er geht davon aus, dass nach dem Verkaufsstart des iPad 3  der bislang erhältliche Vorgänger zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten werden könnte. Realistisch wären seiner Ansicht nach 350 bis 400 US-Dollar für die 16 GB-Version des iPad 2.

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