20.01.2012, 18:52

Denise Bergert

Branche

Twitter kauft StartUp Summify

©Twitter

Der Micro-Blogging-Dienst könnte in naher Zukunft durch Summify mit neuen Features versehen werden.
Wie Twitter heute bestätigte, hat der Micro-Blogging-Dienst das kanadische StartUp-Unternehmen Summify gekauft. Summify zeichnet für eine gleichnamige App verantwortlich, die soziale Netzwerke nach relevanten Themen durchsucht und diese in einer Übersicht zusammenträgt. Laut dem kanadischen Unternehmen sei Twitter genau die richtige Plattform, um die Summify-Vision umzusetzen. So könnte der Micro-Blogging-Dienst in Zukunft mit einer entsprechenden Themen-Auswahl erweitert werden.

Für Summify-Nutzer ergeben sich dadurch jedoch Nachteile. Ab sofort können unterschiedliche Features der App nicht mehr genutzt werden. So sind Profilseiten und eigene Themen-Zusammenfassungen aktuell nicht mehr erreichbar. Die Registrierungs-Formulare über iPhone, Hootsuite und die Summify-Website wurden ebenfalls geblockt.
Die Sperrmaßnahmen ziehen wiederum den Frust der User auf Summify. Böse Zungen behaupten, das Unternehmen lasse seine Nutzerbasis mit dem Kauf durch Twitter eiskalt fallen. Die schlechte Publicity könnte in diesem Zuge auch auf Twitter als Initiator abfärben. Wodurch die Übernahme mit verärgerten Nutzern im Schlepptau nicht gerade als Parade-Beispiel für eine derartige Transaktion zu werten ist. Es bleibt abzuwarten, ob Twitter das beschädigte Summify-Image wieder gerade rücken kann. Wann die beiden Dienste verschmelzen, ist bislang noch unklar.
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