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Sony streicht weitere 2.000 Arbeitsplätze

20.10.2012 | 05:00 Uhr |

Um weiterhin konkurrenzfähig bleiben zu können, will Sony bis März 2013 weitere 2.000 Mitarbeiter in Japan entlassen.

Nach schwachen Geschäftsergebnissen im ersten Quartal, muss Sony nun weitere Umstrukturierungsmaßnahmen einleiten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Bis März 2013 sollen 2.000 Arbeitsplätze in Japan gestrichen werden. Bereits im April kündigte der Konzern an, im Rahmen eines Wiederbelebungsplans weltweit rund 10.000 Mitarbeiter entlassen zu wollen – allein 3.000 von ihnen in Japan.

Umgesetzt wurden die Kürzungen zuletzt in der Sony-Fabrik im japanischen Minokamo. Die Produktionsstätte stellt Linsen für Smartphones und Kameras her und bietet Kunden-Services für Sonys Mobile-Abteilung. Einige der Produktionsabläufe sollen in anderen Fabriken wieder aufgenommen werden. Details zum Umfang der Schließung blieb Sony bislang jedoch schuldig.

Sony schockt mit Rekordverlust

Auch das Sony-Hauptquartier in Tokio ist von den Umstrukturierungsmaßnahmen betroffen. Bis April 2013 soll die Mitarbeiter-Zahl hier um 20 Prozent sinken. In Zukunft will sich der japanische Konzern verstärkt auf seine drei Kernbereiche Spielkonsolen, Digital-Kameras und mobile Endgeräte konzentrieren.

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