23.04.2012, 20:19

Denise Bergert

Branche

Sony-Spiele-Sparte voraussichtlich nicht von Entlassungswelle betroffen

©Sony

Der PlayStation-Bereich und die angegliederten Entwicklerstudios werden von den Stellenstreichungen des Unternehmens voraussichtlich nicht betroffen sein.
Vor knapp zwei Wochen schockte Sony die Branche mit einem Rekordverlust in Höhe von umgerechnet 4,9 Milliarden Euro. Grund für das schlechte Geschäftsjahr 2011 seien vor allem Steuerlasten in den USA gewesen, Branchenexperten gehen jedoch davon aus, dass Sony vor allem der harte Konkurrenzkampf im TV-Geräte-Sektor zu schaffen macht.

Sony-Boss Kazuo Hirai will Medienberichten zufolge nun die Notbremse ziehen und weltweit rund 10.000 Mitarbeiter entlassen, um sein Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Wie das Branchen-Magazin Develop erfahren haben will, sollen die Einschnitte vor allem in den Bereichen Marketing und Fernsehgeräte erfolgen. Hier müssen voraussichtlich rund 5.000 Mitarbeiter ihre Posten räumen. Eine offizielle Bestätigung seitens Sony steht bislang allerdings noch aus.
Weniger um ihren Job bangen, müssen den Angaben zufolge Mitarbeiter aus den Bereichen Digital-Fotografie, Smartphones und Games. Auf diese drei Kernkompetenzen will Sony angeblich in Zukunft verstärkt setzen. Laut dem Branchen-Magazin Brand Republic, wird Sony in Europa rund 1.000 Beschäftigte aus der Marketing- und Sales-Sparte entlassen. Ob auch Deutschland von den Sparmaßnahmen betroffen sein wird, ist noch unklar.
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
Windows 8: Alle Informationen
Windows 8
Alle Details

Alle Informationen und Updates zum neuen Betriebssystem Windows 8 von Microsoft. mehr

- Anzeige -
PC-WELT Specials
1444791
Content Management by InterRed