Branche
Software-Preise im Amazon Appstore zu niedrig
Im vergangenen Monat startete Amazon seinen Android-Appstore in den USA. Neben einer Klage von Apple muss sich der Shop-Gigant nun auch der Kritik zahlreicher Spiele-Entwickler stellen, die dem Preisdruck im Appstore auf Dauer nicht standhalten können.
Ende März launchte Amazon in den USA einen eigenen Appstore für Android-Anwendungen . Die App-Bibliothek überzeugte mit über 3.800 Artikeln dabei bereits durch Masse. Amazon will sich auf lange Sicht jedoch auch durch besonders niedrige Preise von der Konkurrenz abheben. Für diese Strategie erntete das Unternehmen nun heftige Kritik vom Branchen-Verband International Game Developers Association (IGDA).
Laut der Vereinigung habe Amazon zahlreiche Spiele-Entwickler aufgefordert, ihre Download-Preise dauerhaft zu senken. Amazon trage damit den Kampf um Marktanteile auf dem Rücken der Software-Studios aus und schade ihnen damit dauerhaft. So würden die Anbieter laut IGDA gezwungen, selbst die Preise von Spielen mit hoher Nachfrage, nach unten zu korrigieren. Amazon hat bislang noch keine Stellung zu den Vorwürfen bezogen.
Ähnliche Anschuldigungen gab es im vergangenen Jahr von diversen Buch-Verlagen. Zum Launch des E-Readers Kindle senkte Amazon die Preise für E-Books drastisch und zog damit den Ärger von Autoren und Verlegern auf sich. Weiterhin hat der Konzern derzeit eine Klage von Kulthandy-Hersteller Apple am Hals, der die Namensrechte seines App Stores durch Amazons Appstore verletzt sieht.
Auch mit der Musikbranche steht der Konzern auf Kriegsfuß. Mit einem kürzlich gelaunchten Musik-Dienst erlaubt Amazon das Speichern und Abspielen von Musik auf mehreren Geräten und erteilt damit dem DRM-Schutz eine Absage.
Laut der Vereinigung habe Amazon zahlreiche Spiele-Entwickler aufgefordert, ihre Download-Preise dauerhaft zu senken. Amazon trage damit den Kampf um Marktanteile auf dem Rücken der Software-Studios aus und schade ihnen damit dauerhaft. So würden die Anbieter laut IGDA gezwungen, selbst die Preise von Spielen mit hoher Nachfrage, nach unten zu korrigieren. Amazon hat bislang noch keine Stellung zu den Vorwürfen bezogen.
Ähnliche Anschuldigungen gab es im vergangenen Jahr von diversen Buch-Verlagen. Zum Launch des E-Readers Kindle senkte Amazon die Preise für E-Books drastisch und zog damit den Ärger von Autoren und Verlegern auf sich. Weiterhin hat der Konzern derzeit eine Klage von Kulthandy-Hersteller Apple am Hals, der die Namensrechte seines App Stores durch Amazons Appstore verletzt sieht.
Auch mit der Musikbranche steht der Konzern auf Kriegsfuß. Mit einem kürzlich gelaunchten Musik-Dienst erlaubt Amazon das Speichern und Abspielen von Musik auf mehreren Geräten und erteilt damit dem DRM-Schutz eine Absage.



15.04.11
App-Store Preise bei Amazon zu niedrig? Irgenwo müssen die ja die Software her bekommen, ach da werden irgendwo Preise gedrückt. So funktioniert freie Marktwirtschaft . Das sollten die Amerikaner eigentlich wissen. Das ist Ihr Modell.
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15.04.11
Sind schon wieder Ferien?
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15.04.11
Ja wat denn nun? aufgefordert oder gezwungen?
Wenn gezwungen, mit welcher Maßnahme? Rausschmiss aus dem Store bei Nichtsenkung?
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15.04.11
Es steht doch jedem frei, seine Artikel über eigene Plattformen zu verkaufen. Wenn man aber auf erfolgreiche Plattformen zugreifen will, muss man sich den Rgeln des Plattformbetreibers unterwerfen.
Es gibt z.B. Landwirte, die verkaufen ihr Gemüse über eigene Hofläden und können ihre Preise selber bestimmen. Dann gibt es Landwirte, die verkaufen ihre Ware über Aldi und Co, dieße Landwirte müssen sich dann dem Diktat der Discounter unterwerfen.
Genauso ist es mit den Plattformen von Amazon und Co.
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16.04.11
Software und App`s sind sowieso enorm überteuert, und das nicht nur für Android. Hersteller sollten sich endlich mit reellen Preisen zufrieden geben. Schluß mit der Abzockerei. Vielen Dank Amazon
Schönen Gruß
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16.04.11
Woran machst Du das fest? Kennst Du die Kalkulationen der Softwareschmieden?
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16.04.11
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16.04.11
...neee, aber es so schön einfach, da man als Händler weder Logistik noch Werbung noch sonst was machen muss und dafür Unmengen an potentiellen Kunden gratis geliefert bekommt. Die Kehrseiten solcher Plattformen wollen viele Händler nicht sehen und glauben mit wenig Aufwand über Nacht reich zu werden. Dummerweise glauben das viele Händler und so machen sie sich zum einen von diesen Plattformen abhängig und zum anderen gegenseitig kaputt.
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16.04.11
Richtig, man sollte sie mindestens auf 98 Cent senken. :)
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