12.04.2012, 18:06

Denise Bergert

Branche

PlayStation soll Sony aus der Krise holen

©Sony

Um die Verluste im aktuellen Geschäftsjahr wieder auszubügeln, will sich Sony-Chef Kazuo Hirai in Zukunft auf die Bereiche Gaming, Mobile und Digital-Fotografie konzentrieren.
In dieser Woche gab Sony bekannt, dass das japanische Unternehmen im aktuellen Geschäftsjahr voraussichtlich einen Verlust in Höhe von 6,4 Milliarden US-Dollar verbuchen muss. Laut einer offiziellen Stellungnahme wird der Konzern als Sparmaßnahme weltweit rund 10.000 Mitarbeiter entlassen. In welchen Sparten die Kürzungen erfolgen werden, ist bislang jedoch nicht nicht bekannt.

Kazuo Hirai, der erst im März den Posten des CEO von Howard Stringer übernommen hatte, präsentierte heute im Rahmen einer Investoren-Konferenz einen Rettungsplan. So wolle sich Sony in Zukunft verstärkt auf die Bereiche Gaming, Mobile und Digital-Fotografie konzentrieren. Mit Investitionen, Ressourcen und Forschungsarbeit sollen diese drei Bereiche schon bald den Grundpfeiler des Unternehmens darstellen und bis 2014 rund 85 Prozent der Umsätze erwirtschaften.
Speziell die PlayStation-Sparte wird im Rahmen der Umstrukturierungsmaßnahmen besonders auf den digitalen Bereich setzen. Laut Sony soll der Katalog mit Download-Spielen ausgebaut und Abo-Services über das PlayStation Network erweitert werden. Die fast in Vergessenheit geratene PlayStation Suite, mit der PlayStation-Spiele auf ausgewählten Android-Geräten lauffähig werden, soll ebenfalls mit neuen Inhalten und Hardware-Support erweitert werden.
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