Branche

Neue Hinweise auf Opera-Kauf durch Facebook

Freitag den 01.06.2012 um 20:13 Uhr

von Denise Bergert

© opera.com
Facebook streicht Googles Chrome von seiner Browser-Empfehlungsliste. Ein weiterer Hinweis auf den angeblich bevorstehenden Opera-Kauf?
In dieser Woche machten Gerüchte um einen möglichen Kauf des Browsers Opera durch das weltgrößte Social Network Facebook die Runde. Heute tauchen weitere Hinweise auf die mutmaßliche Übernahme auf. So hat Facebook Googles Chrome von seiner Browser-Empfehlungsliste gestrichen, um Opera - neben Internet Explorer und Firefox - weiter in den Mittelpunkt zu rücken.

Laut Branchen-Experten könnte dieses Vorhaben als erste Vorbereitung auf den Opera-Kauf durch Facebook ausgelegt werden. Weder Opera noch Facebook haben bislang jedoch Stellung zu den Spekulationen bezogen.

Erste Hinweise auf die Akquisition waren am vergangenen Wochenende aufgetaucht. Das Branchen-Magazin Pocket-Lint wollte aus firmennahen Kreisen erfahren haben, dass Opera Software – der Hersteller des gleichnamigen Browsers – nach einem Käufer sucht. Als potenzielle Kandidaten wurden Yandex, Google und Facebook gehandelt.

Angesichts der Instagram-Aquisition für eine Milliarde US-Dollar, scheint Facebook dabei der wahrscheinlichste Bieter zu sein. Das nötige Kleingeld hat das soziale Netzwerk in jedem Fall. Fraglich ist allerdings, ob ein eigener Browser in die Zukunftspläne des Unternehmens passt. Zudem dürften sich nicht alle Opera-Nutzer von der Übernahme erfreut zeigen.

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