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Handyhersteller Neonode ist pleite

Der schwedische Handyhersteller Neonode AB ist insolvent. Trotz des Trends zu Touchscreen-Handys, der seit knapp zwei Jahren anhält, ist es dem Unternehmen nicht gelungen, sein zigarettenschachtelgroßes Modell Neonode N2 in ausreichenden Stückzahlen zu verkaufen.

Der schwedische Handyhersteller Neonode ist insolvent. Es ist unklar, ob das Unternehmen weitergeführt oder wie BenQ Mobile abgewickelt wird. Dem Unternehmen sei es in den vergangenen sechs Monaten nicht gelungen, ausreichend Gewinne zu erwirtschaften, so Per Bystedt, Chef von Neonode AB. Im Zuge der Finanzkrise sind die Geldgeber weniger freizügig geworden. Die amerikanische Mutterfirma Neonode Inc. plant nun, die vom Unternehmen entwickelte und patentierte Touchscreen-Technologie zu lizenzieren.

Neonode hat als eines der ersten Unternehmen Mobiltelefone mit berührungsempfindlichen Displays entwickelt. Das aktuellste Produkt ist das Neonode N2, ein mit Fingern bedienbares Handy im Zigarettenschachtel-Format. Die Schweden stellten das Modell im Februar 2007 auf dem Mobile World Congress in Barcelona vor. Als im Juni 2007 das iPhone auf den Markt kam und Touchscreen-Handys zum Modetrend wurden, gelang es Neonode nicht, von dem Hype zu profitieren.

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