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Ericsson will 1.550 Mitarbeiter entlassen

08.11.2012 | 05:01 Uhr |

Der Telekommunikationsanbieter Ericsson will nach einem weiteren Gewinneinbruch im dritten Quartal insgesamt 1.550 Stellen in Schweden abbauen. Von den Sparmaßnahmen sind alle Unternehmensbereiche betroffen.

Nachdem Ericsson am vergangenen Freitag einen Gewinneinbruch von 42 Prozent im Dritten Quartal verzeichnen musste, zieht der schwedische Telekommunikationsausrüster nun die Notbremse und kündigt Stellenstreichungen an. Im nächsten Jahr sollen insgesamt 1.550 Mitarbeiter in Schweden entlassen werden. Die Sparmaßnahmen werden in allen Unternehmensbereichen greifen. So sind unter anderem auch die Forschungs-, Entwicklungs-, Marketing- und Dienstleistungsabteilungen betroffen.

Wie Tomas Qvist, Personalchef bei Ericsson, in einer offiziellen Mitteilung betont, bedaure man diesen drastischen Schritt. Vermeiden ließen sich die Stellenstreichungen jedoch nicht, wenn sich der Konzern weiterhin als Marktführer behaupten wolle. Die Einsparungen bei der Belegschaft will Ericsson in Forschung und Entwicklung investieren.

Die Entlassungswelle soll laut Qvist im März 2013 beginnen und vor allem die Firmenzentrale im Stockholm mit rund 1.000 gestrichenen Stellen treffen. Ericsson beschäftigt weltweit 109.214 Mitarbeiter, 17.768 davon sind in den unterschiedlichen Zweigstellen in Schweden angestellt.

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