Branche

China gibt grünes Licht für Google-Motorola-Deal

Montag, 21.05.2012 | 19:03 von Denise Bergert
© Motorola
Google darf die Übernahme von Motorola Mobility durchführen. Die Freigabe ist allerdings mit Auflagen durch die chinesischen Wettbewerbshüter verbunden.
Ganze neun Monate sind vergangenen, seit Google die Übernahme des Elektronik-Herstellers Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar ankündigte. Nun wurde die Akquisition endlich abgenickt. Nachdem die US-amerikanischen und europäischen Wettbewerbshüter bereits im Februar grünes Licht gegeben haben, wurde der Deal laut einem aktuellen Bericht von Associated Press nun auch in China abgenickt.

Die chinesische Anti-Monopol-Behörde hat die geplante Akquisition seit Februar genauer unter die Lupe genommen – ein Prozess, dem sich jedes Unternehmen, das weltweit mehr als 1,6 Milliarden US-Doller und in China mehr als 63 Millionen US-Dollar verdient, unterziehen muss. Ursprünglich wollten Google und Motorola den Kauf bereits Anfang 2012 beschließen. Laut Google soll es nun in der nächsten Woche so weit sein.

Ganz ohne Auflagen ist der Suchmaschinen-Riese jedoch nicht durch die China-Prüfung gekommen. Die Wettbewerbshüter stellten die Bedingung, dass Android für mobile Endgeräte noch mindestens fünf Jahre frei sein soll. Damit zeigt sich Google einverstanden. Mit dem Deal geht Motorolas Fundus von mehr als 17.000 Patenten an den US-Konzern über.

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