Branche

Application Performance Management wenig verbreitet

Samstag, 24.10.2009 | 14:23 von pte
Trotz der steigenden Komplexität von Software-Architekturen und IT-Trends wie Cloud Computing, Virtualisierung und serviceorientierte Architektur bleibt für über die Hälfte der Unternehmen Application Performance Management (APM) weiterhin ein Fremdwort. Wie eine aktuelle IDG-Studie im Auftrag von dynaTrace zeigt, haben 58,5 Prozent der befragten Unternehmen keine APM-Lösung im Einsatz. Rund ein Fünftel der 261 befragten IT-Entscheider gaben zudem zu Protokoll, dass ihre CIOs die Bedeutung eines effizienten APM-Tools noch nicht verstanden haben.
Als besonderes Problem erweist sich auch, dass viele Unternehmen nicht in der Lage sind, Performance-Probleme in einer frühen Phase des Application Lifecycle zu erkennen bzw. proaktiv zu vermeiden. So antworten 51,5 Prozent, dass Application-Performance-Probleme erst im Produktionsbetrieb entdeckt werden, während nur zehn Prozent der Performance-Probleme schon in der Entwicklung gefunden und gelöst werden. Kritisiert wird auch, dass viele Tools keine tiefgehenden Einblicke in die Abläufe und Performance der Applikationen liefern und so keine punktgenaue Ursachenanalyse ermöglichen.

"Es ist bekannt, dass die Behebung von Performance-Problemen im Produktivbetrieb am teuersten kommt. Zu den höheren Kosten für Reparatur und Problembehebung kommen hier noch die Folgewirkungen durch den Geschäftsentgang", erklärt Bernd Greifeneder, Gründer und CTO von dynaTrace , auf Anfrage von pressetext. "Insofern muss man schon von fahrlässigem Verhalten sprechen, wenn Performance-Probleme nicht schon in der Entwicklungsphase evaluiert werden", so der APM-Experte.

Software-Applikationen werden immer komplexer, während die Releasezyklen immer kürzer werden. Performance Management sollte daher als integrierter und automatisierter Prozess in allen Phasen des Application Lifecycle betrieben werden - von der Entwicklung und Qualitätskontrolle über Staging bis zum Produktivbetrieb, empfiehlt dynaTrace. "Das geht allerdings nur mit einer APM-Lösung der dritten Generation", zeigt sich Greifeneder überzeugt. Damit könne auch verhindert werden, dass Problemanalyse und Problemlösung zu spät erfolge.

dynaTrace zählt zu den Technologieführern im Bereich Application Performance Management und bietet ein Continuous APM-System auf dem Markt an, das durchgängiges Monitoring aller Transaktionen abdeckt. Die aktuell präsentierte IDG-Studie wurde unter Usern der IT-Portale computerwoche.de , cio.de und tecchannel.de im Sommer dieses Jahres durchgeführt. Ausführliche Details finden sich hier . (pte)

Samstag, 24.10.2009 | 14:23 von pte
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