21.12.2011, 20:28

Denise Bergert

Branche

Amazon, Microsoft und Nokia sind an RIM interessiert

©RIM

Amazon, Microsoft und Nokia wollen dem BlackBerry-Hersteller Gerüchten zufolge ein Kaufangebot unterbreitet.
Der BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) war in den vergangenen Monaten immer weiter in Schieflage geraten. Die BlackBerry-Smartphones sind längst nicht mehr so beliebt wie noch vor einigen Jahren und auch der Tablet-PC Playbook kann es nicht mit Apples iPad aufnehmen. Diese Schwierigkeiten scheinen gleich in mehreren Branchen-Größen ein Kaufinteresse geweckt zu haben.

So berichtet das Wall Street Journal heute unter Berufung auf Firmen-nahe Quellen, dass sowohl Amazon als auch Microsoft und Nokia über ein entsprechendes Angebot an RIM nachgedacht hätten. Hinweise darauf lieferten formelle Manager-Treffen sowie der Amazon-Auftrag an eine Investment-Bank, eine entsprechende Fusion zu prüfen. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, seinen jedoch noch keine konkreten Kaufangebote unterbreitet worden. Weder Amazon noch RIM wollten sich heute zu den Kaufgerüchten äußern.
RIM versucht derzeit, mit eigener Kraft wieder eine bessere Marktposition zu erringen. Die beiden Führungskräfte Mike Lazaridis und Jim Balsillie haben den Auftrag erhalten, das Unternehmen durch neue Smartphone-Modelle, Restrukturierungsmaßnahmen im Konzern, neue Konzepte sowie einem Image-Wechsel für Software wie BlackBerry Messaging aus seiner Misere zu befreien.

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