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Boston University verklagt Apple

05.07.2013 | 05:43 Uhr |

Apples iPhone 5, das iPad und das MacBook Air verletzen angeblich das Patent eines Boston-University-Professors.

In dieser Woche sieht sich Apple mit einer neuen Patent-Klage konfrontiert – dieses Mal jedoch nicht von der Konkurrenz, sondern von der Boston University. Konkret geht es um einen „hoch isolierenden Film aus monokristallinem Gallium-Nitrid“ der in Halbleitern zu Einsatz kommt. Das Patent an der Technologie hält der Boston-University-Professor Theodor D. Moustakas seit 1997.

Wie aus der Klageschrift hervorgeht, kommt die Technologie in Apples MacBook Air, dem iPad und dem neuen iPhone 5 zum Einsatz, ohne dass der US-Konzern dafür Patent-Gebühren abführt. Den Angaben zufolge nutzen auch andere Unternehmen das Patent für ihre Geräte, zahlen dafür aber entsprechende Abgaben.

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Die Zahl der Unternehmen, die keine Patent-Gebühren abführen, fällt jedoch höher aus. So sahen sich im vergangenen Jahr auch Samsung und Amazon mit einer Klage der Boston University konfrontiert. In dieser Woche habe die Bildungseinrichtung zudem Patent-Klagen gegen acht weitere Hersteller eingereicht. Von Apple verlangt die Universität Schadenersatz in Höhe von 75 Millionen US-Dollar sowie ein Verkaufsverbot für iPhone 5, iPad und MacBook Air in den USA.

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